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Kannegiesser

Gesamtmetall rechnet nicht mit Massenentlassungen

(ddp). Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet nicht mit Massenentlassungen in der Branche. Derzeit gingen wegen der Wirtschaftskrise zwar monatlich 20 000 bis 30 000 Jobs verloren, doch werde es darüber hinaus keine Wellen von Stellenstreichungen geben, sagte Verbandspräsident Martin Kannegiesser am Donnerstag im Deutschlandfunk.

Zugleich räumte er ein, dass es für einige Unternehmen schwierig sei, den Personalbestand zu halten. Vor allem um den Jahreswechsel würden einige Betriebe an ihre Grenzen stoßen, wenn die Kurzarbeiterregelung auslaufe. Allerdings gebe es danach noch einige tarifliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung.

Martin Kannegiesser erinnerte daran, dass die Branche in der Krise als eine der ersten tief abgestürzt sei. Auftragseingänge und Produktion seien um 30 Prozent gesunken. Es habe zahlreiche Insolvenzen gegeben. Allerdings gebe es mittlerweile «erste Silberstreifen am Horizont». Kannegiesser zufolge dürfte der Absturz beendet sein. «Aber wir sitzen auf tiefem Niveau», sagte er.

Ende Juni waren nach Verbandsangaben rund 3,49 Millionen Arbeitnehmer in der Branche beschäftigt, rund 100 000 weniger als zu Jahresbeginn.

(ddp)


 


 

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