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Wachstumstempo bei Breitbandanschlüssen lässt nach

(ddp-nrw). Die Entwicklung des deutschen Marktes für schnelle Internetanschlüsse - sogenannte Breitband-Verbindungen - ist weiter durch Wachstum geprägt. Allerdings habe sich die Dynamik der vergangenen Jahre deutlich abgeschwächt, erklärte die Bundesnetzagentur am Montag in Bonn.

«Die abflachende Wachstumskurve dürfte weniger der Wirtschaftskrise geschuldet sein als mehr der Tatsache, dass sich die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen langsam der Sättigungsgrenze nähert», sagte Netzagentur-Präsident Matthias Kurth.

Im Jahr 2008 wurden laut der Behörde 3,0 Millionen neue Breitbandanschlüsse vermarktet - das waren 1,6 Millionen Neuschaltungen weniger als im Jahr davor. Ende Juni 2009 habe es insgesamt 24,1 Millionen Breitbandanschlüsse gegeben. «Die Breitbandpenetration bezogen auf die Zahl der Haushalte liegt derzeit schon bei über 60 Prozent», sagte Kurth. «Wir haben inzwischen alle großen Flächenländer wie Frankreich, England, Spanien und Italien beim Breitbandwachstum überholt und liegen weit über dem europäischen Durchschnitt», fügte er hinzu. Nur kleinere Mitgliedsländer wie Luxemburg, Holland und Dänemark hätten pro Kopf der Bevölkerung mehr Breitbandanschlüsse.

«Nicht zuletzt dank der starken Zuwächse bei den TV-Kabelanschlussanbietern konnten die Wettbewerber der Deutschen Telekom insgesamt ihre Marktanteile bezogen auf sämtliche Breitbandanschlüsse weitgehend stabil halten», erläuterte Kurth. Zuletzt lag der Marktanteil der Telekom- Konkurrenz hier bei rund 53 Prozent. Wann der deutsche Breitbandmarkt gesättigt sein könnte, wollte Kurth nicht einschätzen.

(ddp)


 


 

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