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PR-Kolumne

Pressearbeit bewerten – die Medienresonanzanalyse

Medienberichte sind das Ziel jeder Pressearbeit. Doch wo wurde berichtet? Sind die gewünschten Botschaften transportiert worden? Wie war die Meinungstendenz? Das Erfassen und Bewerten der Veröffentlichungen gelingt mit Hilfe der Medienresonanzanalyse. Was sie alles leisten kann, verrät dieser Beitrag.

Hinter dem etwas sperrigen Begriff der Medienresonanzanalyse verbirgt sich ein wirksames Instrument zur Erfolgskontrolle von PR, das je nach Fragestellung viele unterschiedliche wertvolle Informationen liefern kann. Denn neben der reinen Anzahl und Reichweite der Veröffentlichungen lässt sich auch deren Qualität ermitteln.

Die Medienberichte werden bewertet und beispielsweise mit vorhergegangenen Ergebnissen verglichen. Aus der Interpretation der Berichterstattung lassen sich Rückschlüsse für zukünftige PR-Aktivitäten ziehen.

Welche Informationen eine Medienresonanzanalyse liefern kann:

  • die Grundaufmerksamkeit und –einstellung der Presse gegenüber dem Unternehmen
  • den Überblick über mediengängige Themen
  • den Vergleich zwischen Selbst- und Fremdbild
  • die Identifikation der Meinungsträger
  • die Identifikation der Argumentationsbreite bei verschiedenen Themen (wo werden Äußerungen kritisch, wo positiv aufgenommen?)
  • die Ermittlung regionaler Medienpräsenz
  • den Erfolg der Pressearbeit nach einem Ereignis
  • das Aufspüren kritischer Tendenzen in der Medienberichterstattung

Professionelle Dienstleister

Eine Reihe von Dienstleistern, wie etwa Ausschnitt oder Landau Media sind auf das Beobachten der Medienlandschaft spezialisiert. Als Suchbegriffe eignen sich der Unternehmen- oder Produktname, Schlagworte der Branche, Personennamen, etc.

Die so gefundenen Veröffentlichungen werden Clippings genannt und sind mit Informationen über das jeweilige Medium (Titel, Auflage), das Erscheinungsdatum, die Beitragslänge, die Platzierung (Seitenzahl, Anordnung) und den Anzeigenäquivalenzwert versehen.

Verschiedene Methoden

Mit Hilfe der Clippings können Informationen gewonnen werden, die wertvoll für die Beurteilung der Qualität der bisherigen Pressearbeit sowie für deren zukünftige Ausrichtung sind. Der Umfang der Analyse ist je nach Fragestellung unterschiedlich.

Quantitative Medienresonanzanalyse

  • Clipping: Ausschneiden, Zählen, Sammeln von Presseveröffentlichungen, die im Zusammenhang mit einer durchgeführten PR-Maßnahme stehen
  • Errechnen von Auflagensummen (Leser, Hörerkontakte, Zuschauer)
  • Medienart, Titel, Bild-Text-Relation, Seitenplatzierung, Rubrik, Seitenzahl, Headline

 


 

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