Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Metall

Tarifgespräche ohne Ergebnis

(ddp-nrw). Im festgefahrenen Tarifstreit in der Metallbranche fordern die Arbeitgeber nun einen bundesweiten «Krisengipfel». Ziel müsse es sein, «über gemeinsame Verhandlungen auf Bundesebene einen Kompromiss zu finden», sagte der NRW-Verhandlungsführer der Metall-Arbeitgeber, Horst-Werner Maier-Hunke, am Montag in Düsseldorf. Ein Gipfeltreffen könne eine «Eskalation» verhindern.

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen war zuvor am Montag ohne Ergebnisse beendet worden. Die Arbeitgeber legten kein Lohnangebot vor. Die IG Metall hält ungeachtet der Finanzkrise an ihrer Forderung von acht Prozent mehr Einkommen für die Beschäftigten der Branche fest.

Die Tarifgespräche sollen am 31. Oktober in Dortmund weitergehen. Sollte es in den nächsten Tagen zu keinem Ergebnis kommen, will die IG Metall ab 1. November Warnstreiks initiieren. Die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie endet am 31. Oktober.

(Redaktion)


 


 

Tarifgespräche
Gipfeltreffen
Metall

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Tarifgespräche" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: