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Tarifverhandlungen für Metaller in NRW beginnen am Dienstag

(ddp-nrw). Für die rund 700.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen beginnen am Dienstag (14. Oktober, 17.00 Uhr) die Tarifverhandlungen. Die IG Metall fordert acht Prozent mehr Einkommen. Die Arbeitgeberseite hat die Forderung bereits vor Beginn der Verhandlungen als überhöht zurückgewiesen. Metallarbeitgeber-Präsident Horst-Werner Maier-Hunke rechnet angesichts der Finanzkrise mit schwierigen Gesprächen.

Nach den Vorstellungen von Maier-Hunke könnten für das Jahr 2008 eine Einmalzahlung und für 2009 eine Gewinnbeteiligung der Beschäftigten plus eine variable Einkommenserhöhung vereinbart werden. Notwendig seien «differenzierte» Tarife, um auf die einzelnen «Betriebskonjunkturen» Rücksicht zu nehmen.

Die IG Metall begründete bislang ihre Forderung von acht Prozent mehr Einkommen mit der Preissteigerungsrate, dem gesamtwirtschaftlichen Produktivitätswachstum sowie einer sogenannten Gerechtigkeitskomponente für die Teilhabe der Beschäftigten an der guten branchenwirtschaftlichen Situation.

Die Laufzeit des gültigen Tarifvertrags über die Entgelte und Ausbildungsvergütungen endet am 31. Oktober 2008. Zu diesem Zeitpunkt endet auch die Friedenspflicht.

(Redaktion)


 


 

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