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MICE – das Kölner Kürzel für Kongresse

Wer kennt es nicht als Bürger der Stadt Köln: kaum hat Netcologne vor der Haustür in Sachen Glasfaser fertig gebuddelt und die letzten Platten verlegt, kommt die Rheinenergie und saniert ihre Gasleitung. Ohne dass der eine vom anderen weiß, ohne dass jemand die Termine koordiniert und die Baustellen managt, klaffen im Bürgersteig innerhalb weniger Tage zweimal Riesenlücken.

Dass es auch in Köln möglich ist, Hand in Hand zu arbeiten und an einem Strang zu ziehen, wird im Rahmen des 10. Kongress- und Eventtags in Köln deutlich. Zusammengetan haben sich das Cologne Convention Bureau, die KölnKongress GmbH sowie die Industrie- und Handelskammer zu Köln. Und weil das ganze im Gürzenich statt findet, bekommt das Publikum schon mal einen der bedeutenden Veranstaltungsorte präsentiert.

Das Fachpublikum aus Eventagenturen und Unternehmen trifft im historischen Kölner Ballsaal auf die Anbieter von Kongressräumen und Eventlocations, ebenso stellen Veranstaltungstechniker wie auch Künstleragenturen ihre Leistungspotenziale vor.

Köln stemmt fast 43.000 Veranstaltungen jährlich

Dass Köln in diesem Segment spitze ist, unterstreichen Zahlen aus 2010. 42.750 Veranstaltungen bereicherten den Kalender, und diese Zahl soll nach Möglichkeit weiter gesteigert werden. Köln soll in Sachen MICE eine Führungsrolle einnehmen. Das Kürzel steht für Meetings, Incentives, Convention und Events, und der Kongress soll über weitere Veranstaltungsorte informieren, die Besucher aber auch mit einer Ausstellung, einem interessanten Rahmenprogramm sowie der Gelegenheit zum netzwerken überzeugen.

16.000 Unternehmen ordnet die Kölner IHK der Tourismusbranche zu, 3.400 davon decken den Bereich MICE ab. Wie wichtig Veranstaltungen für eine Kommune sind, zeigt sich daran, dass Kongressteilnehmer ihr Budget größtenteils in der Stadt lassen. Und je reger und offener sich die Eventszene der Domstadt präsentiert, desto mehr kann sie zum Wirtschaftsmotor für den Standort werden.

Allerdings steht Köln da im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Städten im In- und Ausland. „Dennoch spüren wir eine erhöhte Nachfrage im Gürzenich, im Tanzbrunnen und im Congress-Centrum für die kommenden Jahre“, so der Geschäftsführer von Köln-Kongress, Bernhard Conin. Er sieht sich gut gerüstet für die Zukunft, mit über 60 Räumlichkeiten für jeden Zweck im Portfolio, und mit erfahrenen Mitarbeitern, die das Zusammenspiel vom Cologne Convention Bureau, der KölnKongress GmbH sowie der Industrie- und Handelskammer zu Köln koordinieren – zum Wohle aller.

(FN)


 


 

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