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RheinauArtOffice

Microsoft bezieht neue Niederlassung im Rheinauhafen

Mit rund 200 Mitarbeitern wechselt der Software-Konzern aus Neuss an den Rhein. Im Schlepptau des Marktführers sind noch zwölf Partnerunternehmen, die ebenfalls unters Dach des RheinauArtOffice ziehen. Bis 2009 sollen im Umfeld des IT-Standortes insgesamt 600 Arbeitsplätze entstehen.

Natürlich durften Salz und Brot nicht fehlen, als gestern Nachmittag Oberbürgermeister Fritz Schramma mit einer symbolischen Schlüsselübergabe den neuen NRW-Firmensitz der Microsoft Deutschland GmbH offiziell eröffnete. „Das RheinauArtOffice ist nicht nur architektonisch ein Highlight für unsere Stadt. Die Microsoft Niederlassung setzt auch ein Zeichen für Köln als IT-Standort“, erklärte Schramma in seiner Festrede. Er sei stolz, dass Microsoft sich für diesen Standort entschieden habe und erwarte von dieser Neuansiedlung eine Magnetwirkung. „Die neue Niederlassung wird in den kommenden Monaten und Jahren viele weitere Unternehmen aus der IT- und Dienstleistungsbranche anziehen. Das schafft eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze für Köln.“ Bis 2009 sollen es bis zu 600 Fachkräfte bei Microsoft selbst und bei den Partnerunternehmen werden. Bis 2012 sollen dafür zusätzlich drei weitere Bürogebäude in unmittelbarer Nähe entstehen.

Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland, sprach nicht zuletzt wegen dieser Vorschußlorbeeren gegenüber den Vertretern der Presse und den ersten Mitarbeitern, die ihre Schreibtische in Besitz nehmen wollten, auch von einer leichten Entscheidung „in diese Metropole zu kommen.“ Auch wenn jetzt ein Traum Realität geworden sei, dauere die endgültige technische Installation im „Büro der Zukunft“ noch bis zum Frühjahr kommenden Jahres, gestand Berg.

Eine Demonstration der Hightech-Möglichkeiten erlebten die Gäste dennoch. So führte ein Lösungsexperte von Microsoft vor, was sich hinter der „Unified Communication“-Technologie verbirgt. Mittels dieser Innovation können die weltweit 70.000 Mitarbeiter des Konzerns über Internettelefonie und Konferenzschaltungen ortsunabhängig miteinander kommunizieren . Eine am Notebook befestigte Kamera überträgt sogar das Bild des Gesprächspartners auf den Bildschirm. Für Niederlassungsleiter Michael Müller-Berg gleich in vieler Hinsicht eine nutzbringende Technik: „Den Mitarbeitern erspart das viel Reisezeit, dem Unternehmen viel Reisekosten.“ Interessierten, die sich technische Highlights und die außergewöhnliche Architektur mal genauer anschauen möchten, versprach der Office Manager, dass dies im kommenden Jahr „zu bestimmten Zeiten“ möglich sei.  

(Ralf Schädel)


 


 

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