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Landtagswahl

13,5 Millionen Wahlberechtigte bei Landtagswahl am 9. Mai

(ddp-nrw). Den neuen Landtag in Nordrhein-Westfalen können am 9. Mai 13,5 Millionen Wahlberechtigte, darunter sieben Millionen Frauen, wählen. Für 930 000 junge Nordrhein-Westfalen sei es die erste Landtagswahl, teilte Landeswahlleiterin Helga Block am Dienstag in Düsseldorf mit.

Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens ab dem 23. April 2010 (16. Tag vor der Wahl) in Nordrhein-Westfalen wohnen.

Block wies darauf hin, dass die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen am 22. März um 18.00 Uhr abläuft. Bis dahin müssten Kreiswahlvorschläge bei den zuständigen Kreiswahlleitungen, Wahlvorschläge für Landeslisten bei der Landeswahlleiterin eingereicht sein. «Die Wahlvorschläge sollen so früh wie möglich eingereicht werden», sagte Block. So könnten etwaige Mängel noch rechtzeitig korrigiert werden.

Parteien, die weder im Landtag noch im Deutschen Bundestag vertreten sind, brauchen für ihre Landeslisten 1000 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten aus Nordrhein-Westfalen. Für Kreiswahlvorschläge brauchen solche Parteien wie auch alle Wählergruppen und Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber 100 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten, die im Wahlkreis wohnen.

Der Landtag wird für fünf Jahre gewählt. 128 von den mindestens 181 Abgeordneten werden direkt in den Wahlkreisen gewählt. Die übrigen Mandate (mindestens 53) werden aus den Landeslisten der an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien besetzt. Hat eine Partei mehr Direktmandate, als ihr im Verhältnis zu den anderen Parteien nach dem Wahlergebnis zustehen (Überhangmandate), werden den anderen Parteien weitere Sitze aus den Landeslisten (Ausgleichsmandate) zugeteilt. Damit erreichen die übrigen Parteien eine gleich günstige Relation von Mandaten.

Im Jahr 2005 errang die CDU 3 Überhangmandate, die SPD erhielt 3 Ausgleichsmandate. So hat der Landtag der laufenden Wahlperiode 187 Sitze.

Erstmals können bei der Landtagswahl - wie auch bei der Bundestagswahl - auf jedem Stimmzettel zwei Kreuze gemacht werden: Mit der Erststimme in der linken Spalte des Stimmzettels entscheiden die Wähler über das Direktmandat im Wahlkreis. Auf der rechten Seite des Stimmzettels können sie die sogenannte Zweitstimme für die Landesliste einer Partei vergeben. (im.nrw.de/landtagswahl2010)

(ddp)


 


 

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