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Immobilien-Trends

Mit der Konjunktur steigen auch die Zinsen weiter an

Die gute Nachricht für alle: Die Konjunktur zieht weiter an. Die schlechte Nachricht für Immobilien-Käufer: die Zinsen auch. Daher gilt: „Wer sich die eigenen Wände zulegen will, sollte nicht mehr zu lange zögern, wenn er bereits ein Objekt seiner Wahl gefunden hat“, sagt Thomas Beyerle, Chefanalyst bei der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (DEGI), der Immobilientochter der Dresdner Bank.

Derzeit liegen die Konditionen für Hypothekenzinsen mit zehnjähriger Zinsbindung nominal bei mehr als fünf Prozent. Mitte 2005 waren Hypotheken noch einen Prozentpunkt günstiger. „Der Trend zeigt eindeutig nach oben“, so Beyerle.

Auch Anleger, die Kapital in vermietete Immobilien investieren, sollten aufhorchen. Denn, so Beyerle: „Was bei einem Zinsanstieg und Konjunkturaufschwung ebenfalls zu erwarten ist: Die Mieten werden auf absehbare Zeit wieder anziehen.“ Das aber bringt steigende Renditechancen für Anleger.

„Wer auf Wertsteigerung setzt, sollte in Citylagen kaufen“, so Beyerle. Denn für selbst- wie fremdgenutzte Immobilien gelten nach wie vor die drei wichtigsten Wiederverkaufskriterien: Lage, Lage, Lage. Und hier sieht der Immobilienexperte der Dresdner Bank-Tochter einen Trend in Richtung Innenstadt. „In Rand- und ländlichen Lagen dürften die Preise in den nächsten Jahren eher zurückgehen“, so Beyerle. Vier Gründe hat er dafür ausgemacht.

- Erstens sinkt die Zahl der Neubauten seit Jahren kontinuierlich. Das verknappt das Angebot. - Zweitens verstärkt sich der Trend zum Single-Wohnen und treibt die Nachfrage nach schönen Innenstadtlagen nach oben. - „Drittens will ein immer größerer Anteil der ,Generation 50 plus´ heute in beliebten Innenstadtlagen leben statt im Häuschen im Grünen, wo wenig los ist“, so Beyerle. Motto: Lieber in der City ergrauen als im Grünen. - Und viertens sind immer mehr ausländische Immobilien-Investoren in Deutschland aktiv, weil sie den hiesigen Markt für unterbewertet halten. Beispiel dänische Investoren: „Bis Mitte Mai wurden mit 200 Millionen Euro schon 80 Prozent des Vorjahreswertes investiert“, sagt Beyerle, Tendenz steigend.

Und: Die ersten Investoren aus dem Ausland verkaufen Immobilienbestände, die sie sich zwischen 2003 und 2006 zugelegt haben. Oftmals liegen diese Wohnungen sehr innenstadtnah, verfügen über eine gut funktionierende Infrastruktur und besitzen deshalb großes Wertsteigerungspotenzial.

Icon/Foto: bilderbox / Fotolia.de

(Redaktion)


 


 

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