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Zivilprozess Mitec gegen Ford beginnt

(ddp.djn). Vor dem Landgericht im thüringischen Meiningen wird am Donnerstag (17. September) die Klage des Automobilzulieferers Mitec aus Krauthausen im Wartburgkreis gegen den US-Autokonzern Ford verhandelt. Mitec verlangt von Ford eine halbe Million Euro Schadensersatz. Die Thüringer Firma wirft dem US-Autohersteller vor, einen langfristigen Liefervertrag gebrochen zu haben. Dabei soll dem Automobilzulieferer ein Schaden von über 19 Millionen Euro entstanden sein.

Um die Prozesskosten niedrig zu halten, wird zunächst nur über eine Schadenssumme von 500 000 Euro verhandelt. Nach Gerichtsangaben ist dies eine übliche Praxis. Die Entscheidung sei dann richtungsweisend für die Gesamtforderung.

Hintergrund der Klage ist ein gestoppter Liefervertrag über sogenannte Balancer-Getriebe, die von Mitec an Ford geliefert werden sollten. Eigenen Angaben zufolge hat Mitec vor drei Jahren bemerkt, dass Ford die von Mitec hergestellten Teile in Japan und Mexiko nach Originalplänen billiger nachbauen lasse.

Laut Mitec-Vorstandschef Michael Militzer hatte Ford bereits zwei Jahre vor Vertragsablauf mitgeteilt, künftig keine Getriebe mehr von Mitec abzunehmen. Dies habe 2008 zu Verlusten beim Zulieferer geführt. Das mittelständische Unternehmen arbeitete seit 2001 mit dem US-Konzern zusammen und beschäftigt derzeit etwa 850 Mitarbeiter.

Für das Verfahren ist bislang ein Verhandlungstag anberaumt.

(ddp)


 


 

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