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Mittelstand nimmt Risiken nicht ernst genug

Datensicherung ist Chefsache: Anlässlich des 5. IT-Sicherheitstages NRW, warnt die Bonner amcm GmbH vor einem zu lässigen Umgang mittelständischer Unternehmer mit sensiblen Computerdaten. „Egal ob Geschäftsführer einer GmbH oder Einzelunternehmer: der Chef haftet persönlich für die Sicherheit aller Daten“, erklärt Arne Meindl von amcm. Vielen Firmenchefs seien die damit verbundenen Risiken und Konsequenzen noch immer nicht klar.

Es müssen nicht immer Kundendaten gestohlen und missbraucht werden. Schon das Versenden einer virenbelasteten Email birgt Risiken. Schädigt der Virus das PC-System des Empfängers, gehen alle Folgekosten zu Lasten des Absenders. „Und das ist rechtlich immer der Chef, auch wenn die Email von einem Azubi oder einer Hilfskraft verschickt wurde“, betont Arne Meindl. Eine Firewall, geeignete Virenschutz-Systeme und eine regelmäßige Datensicherung sollten Grundlage für den Betrieb eines EDV-Netzwerks sein. Doch gerade mittelständische Unternehmen scheuen die Kosten für Investitionen in geeignete Maßnahmen.

Für den IT-Sicherheitstag, am 23. November 2006, in Hagen hatte amcm am Beispiel der Bonner MEDITEC Rheinland GmbH eine Präsentation geeigneter Systeme vorbereitet. MEDITEC hat sich auf Reparatur, Inspektion und Wartung von OP-Tischen in Krankenhäusern und Arztpraxen spezialisiert. „Die Sicherheit persönlicher Daten hat hier höchste Priorität“, so Arne Meindl. Beide Bonner Firmen arbeiteten für die Realisierung mit dem Hamburger Firewall-Hersteller „gate protect“ zusammen, der den IT-Sicherheitstag als einer von vier Hauptsponsoren unterstützt.

(k.olbrisch)


 


 

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