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Finanzplatz Deutschland

Meister: Einstellung der Zahlungen für IKB hätte enorme Folgen

Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Meister (CDU), verteidigt das Einspringen der staatseigenen KfW für die angeschlagene Mittelstandsbank IKB.

Eine durch den Hauptaktionär KfW vorgenommene Einstellung von Zahlungen für die IKB hätte enorme Folgen für den Finanzplatz Deutschland gehabt, sagte Meister am Dienstag im Deutschlandfunk. Jetzt müsse die KfW als Hauptaktionär die Aufgabe des IKB-Erhalts mit bewältigen.

Eine direkte Schuld an der Lage der krisengeschüttelten Düsseldorfer IKB wollte Meister der zurückgetretenen KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier nicht zuschreiben. Sie sei weder verantwortlich für die Entwicklung auf dem amerikanischen Immobilienmarkt noch sei sie Mitglied in den Gremien der IKB gewesen.

Um in Zukunft solche Krisen von Banken vermeiden zu können, machte Meister drei Vorschläge. Er nannte effektivere Ratingagenturen, einen verbesserten Ausweis der Bonität sowie eine mögliche stärkere Haftung der Vorstände.

Matthäus-Maier war am Montag mit sofortiger Wirkung aus gesundheitlichen Gründen als Vorstandssprecherin der KfW zurückgetretenen. Das Sprecher-Amt übernimmt zunächst das KfW-Vorstandsmitglied Wolfgang Kroh.

Am Montag nannte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) auch den Stichtag für den Verkauf der IKB. Bis zum 12. Mai soll demnach ein Käufer gefunden worden sein.

(Redaktion)


 


 

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