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Tagesmeldung 29.03.2011

Versicherung gegen Verunsicherung +++ Autoproduktion wird einbrechen +++ Mobilfunkdeal aufgeschoben

Aktuelle Meldungen kurz und knapp zusammengefasst. Heutige Themen: Hoffentlich Shell-versichert - Fünf Millionen Autos weniger -Sprint Nextel legt Veto ein.

Hoffentlich Shell-versichert

So kann man dem Verbraucher auch die Unsicherheit nehmen. Den geschmähten Biosprit E10 will Shell mit einer Versicherung koppeln, die mögliche Folgeschäden abdeckt, so „Bild“.

Ein paar Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein. Das Fahrzeug muss Baujahr 1996 oder jünger sein, vom Hersteller muss eine Unbedenklichkeitserklärung vorliegen, zudem sollte der Kunde an der Zapfsäule nicht knausern – 30 Liter Biosprit sollten schon in seinen Tank gurgeln.

Dafür gibt es die Versicherung umsonst. Kommt es dennoch zu einem Schaden durch E10, werden die Reparaturkosten voll übernommen.

Fünf Millionen Autos weniger

Die Katastrophe in Japan trifft die Autoindustrie mit Verzögerung. Die streng ineinander greifenden Lieferketten sind schon bald nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Noch können die Hersteller auf die gefüllten Vorratskammern zurückgreifen, viele Teile sind noch auf dem Seeweg unterwegs. Es wird noch rund drei Wochen dauern, bis der Teilemangel die Fabriken trifft.

Die IHS Automotive Unternehmensberatung schätzt, dass wegen Lieferengpässen fünf Millionen Fahrzeuge im diesem Jahr nicht produziert werden. Und Goldman Sachs rechnet vor, dass seit Beginn des Unglücks in Japan der Autoindustrie schon Kosten von zwei Milliarden Euro entstanden sind.

Sprint Nextel legt Veto ein

T-Mobile USA geht für 39 Milliarden Dollar an AT&T – wir berichteten. Doch jetzt grätscht der Konkurrent Sprint Nextel dazwischen.

Dessen Forderung lautet, dass die US-Regierung die Übernahme verbieten solle, um ein Duopol von AT&T und Verizon Wireless zu unterbinden.

Bei AT&T sieht man die dinge naturgemäß anders gelagert. Allerdings muss sich der Mobilfunkriese in Geduld üben. Sowohl die Telekommunikationsbehörde wie auch das Justizministerium der USA brauchen erfahrungsgemäß mehr als ein Jahr zur Prüfung des Sachverhalts.

(Redaktion)


 


 

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