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Holz- und Möbelindustrie befürchtet Umsatzrückgang

(ddp-nrw). Die deutsche Holz- und Möbelindustrie befürchtet für das Jahr 2008 einen Umsatzrückgang. «Wir gehen bis Ende des Jahres von einer Umsatzentwicklung zwischen 0 und minus 1 Prozent aus», sagte Dirk-Uwe Klaas vom Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie am Dienstag in Köln.

Positive Impulse aus den Bereichen Wirtschaftsbau und energetische Sanierung könnten vermutlich die negativen Tendenzen aus einer rückläufigen privaten Bau- und Konsumnachfrage und einem abflauenden Auslandsgeschäft nicht ganz kompensieren. 

Der bereinigte Umsatz der Holz- und Möbelindustrie betrug im ersten Halbjahr 2008 15,8 Milliarden Euro und damit rund 170 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte insbesondere die Möbelindustrie noch vom starken Auslandsgeschäft. Die Exportquote stieg von Januar bis Mai auf 43,6 Prozent und erreichte damit einen neuen Höchststand. Vor zehn Jahren lag die Exportquote der Branche noch bei rund 15 Prozent. 

Allerdings zeichne sich inzwischen ein Abflauen des Auslandsgeschäftes ab, sagte Klaas. Die nachlassende Konjunktur im Euroraum führe in vielen wichtigen Absatzmärkten zu einer Kaufzurückhaltung. Dabei habe sich die Stimmung der Verbraucher in Ländern wie Frankreich, Italien oder Österreich überdurchschnittlich verschlechtert.

(Redaktion)


 


 

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