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Es naht die Ära des Enhancements

Von der Verbesserung des Menschen

Dopamin, Mondofalin, Ritalin, Viagra – Wirkstoffe, von denen bereits heute vielen Kranke profitieren. Aber auch immer mehr gesunde Menschen greifen zu medizinischen Präparaten um deren positive Wirkungen zu nutzen. Studien belegen, dass schon heute 16 bis 25 Prozent aller amerikanischen Studenten vor wichtigen Prüfungen zu diesen oder ähnlichen Medikamenten greifen. Sie nehmen sie ein, um ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit zu steigern – schließlich wollen sie gute Noten nach Hause tragen. Und auch in Deutschland verbreitet sich der Einsatz solcher Präparate unter Studenten − es scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: das Gehirn-Tuning.

Das Doping für das Denkorgan nennen Experten „Neuro- Enhancement“ − zugegebenermaßen ein geschönter Begriff, bedeutet doch Enhancement nichts anderes als eine Verbesserung.

Ein Beispiel für solche Stoffe ist Modafinil. Das Präparat hält nicht nur Patienten, die unter der „Schlafkrankheit“ Narkolepsie leiden wach, sondern wird auch gerne von Managern und anderen Workaholics eingenommen, um das eigene Schlafbedürfnis deutlich zu reduzieren. Ein weiterer netter Nebeneffekt des Präparates: die Leistungen des Kurzzeitgedächtnisses verbessert sich deutlich – anscheinend ein Wundermittel für bevorstehende Prüfungen und Vorträge. Das Medikament erfreut sich besonders in den USA großer Beliebtheit − hier kann man es ohne Rezept kaufen.

Die Pharmakonzerne wittern einen riesigen Markt. Das belegen die immensen Investitionen die die Konzerne in die Erforschung solcher geistigen Turbolader investieren.

So zum Beispiel an der Universität Münster: Hier untersuchen Forscher, unterstützt von Pharmafirmen, die Wirkung von Dopamin auf das menschliche Gehirn. Das Ziel: Präparate gegen schwache Gehirnleistungen − vornehmlich für Schlaganfall-Opfer und Demenzkranke.

In einem Feldversuch versuchte man sich aber auch an gesunden Studenten. Mit eindrucksvollen Ergebnissen: Man verabreichte einer Gruppe von Studenten Dopamin, einen Botenstoff im Hirn, eine zweite Gruppe erhielt ein Placebo. Dann ließ man beide Gruppen Vokabeln büffeln. Das Resultat: all diejenigen, die Dopamin erhalten hatten, schnitten beim Abfragen der Vokabel besser ab, die Gedächtnisleistung war deutlich erhöht.

Der Geldsegen der Pharmaindustrie ist gewiss

Seit die Resultate bekannt wurden, braucht man sich über die Finanzierung solcher Forschungen keine Sorge mehr zu machen, der Geldsegen der Pharmaindustrie ist gewiss. Das bei dieser Großzügigkeit an einen viel größeren Markt als an die relativ kleine Gruppe von Demenzkranken gedacht wird, scheint bei dem Volumen der Investitionen als gesichert. „Alles weist daraufhin, das der profitable Markt der gesunden Unzufriedenen erschlossen werden soll.“, so Thorsten Galert von der Europäischen Akademie zur Technikfolgenabschätzung in Bad Neuenahr.

Das Pharmakonzerne zunehmend auch gesunde Menschen als mögliche Kundschaft ins Visier nehmen wird deutlich an der Suche nach sogenannten Lifestyle-Präparaten. Seit dem Siegeszug von Viagra arbeitet weltweit ein großes Heer an ähnlichen Präparaten für den weiblichen Teil der Schöpfung. Zwar leiden diese nicht an Erektionsstörungen, doch 10 bis 30 Prozent aller Frauen − so Schätzungen − leiden im Schlafzimmer Frust statt Lust.

Diesen riesigen und lukrativen Markt gilt es zu erobern. Dies wird deutlich an den vielen Präparaten, die auf ihre Marktzulassung harren, wie beispielsweise PT-141, ein Stoff der noch dieses Jahr die Marktreife erhalten soll. Anstatt, wie Viagra im Unterleib die Wirkung zu entfalten, entfaltet PT-141 seine Wirkung im Hirn – wie man bereits weiß, das größte Sexualorgan des Menschen. In Feldversuchen erzeugte der Stoff ein deutlich gesteigertes Verlangen − besonders bei Frauen.

Die ethischen und gesellschaftlichen Folgen solcher Präparate sind hingegen umstritten − es tobt eine hitzige Diskussion um das Thema.

Die Frage scheint von solcher Brisanz, dass sich gar ein neuer Zweig der Philosophie herausgebildet hat – die Neuroethik. In diesem neuen Feld der Philosophie argumentieren Kritiker, dass man scharf zwischen medizinischen und nicht-medizinischen Anwendungen unterscheiden muss: es gebe einen guten Grund Menschen mit geistigen Störungen zu helfen − gesunde Menschen per Pille zu „perfektionieren“ sei hingegen eine Gefahr für das Individuum

Die Enhancement-Befürworter entgegnen, dass schon heute die Grenzen zwischen medizinischer Notwendigkeit und nicht-medizinischen Anwendungen fließend sei: So bestehe beispielsweise für die Verwendung von Viagra kaum eine medizinische Notwendigkeit, verzichten wollte hingegen kaum einer der Betroffenen auf das Medikament.

Besonders bei der Diskussion um die Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten streiten sich die Geister. Die Gegner der Neuro-Booster befürchten, dass durch die Einführung eines solchen Dopings für das Hirn, gesellschaftliche Zwänge weiter zunehmen würden und die Freiheit und die damit verbundenen Unabhängigkeit des einzelnen Menschen auf dem Spiel stünde: wären einst Präparate ohne schädliche Nebenwirkungen auf dem Markt, wären diejenigen, die sich weigern diese Einzunehmen, denen gegenüber die sie nutzen, deutlich im Nachteil. Sie könnten nicht die gleichen Leistungen erbringen – die Tour de France hat dies nur allzu deutlich gezeigt.


 


 

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34 Kommentare

von Dingens
08.04.08 14:38 Uhr
Preiset die Glückspillen und Intelligenz-Viagras

Jaja, völlig harmlos. Hat man zu den Contergantabletten auch gesagt. Völlig ohne Nebenwirkungen. Wir werden eine durch und durch gedopte und durchgeknallte Gesellschaft, wenn wir so weitermachen. Die DDR-Sportler im Ruhestand (und in der Pallativbehandlung) lassen grüßen. Viel Spaß auch. Nur Dummköpfe fallen auf die menschenverachtende PR der Pharmaindustrie rein. Denen geht es nur um die kurzfristigen Profite, die langfristigen Folgen für die Menschen, die man für dumm verkauft hat, sind denen nicht nur unbekannt, sondern auch völlig egal.

von Widget
08.04.08 15:19 Uhr
Sehen wir genau so

siehe Seite 2 > Den Kommentar

Mit dem Neuro-Enhancement verhält es sich wie mit jeder neuen Technologie – sie kann Fluch oder Segen sein. Letztendlich liegt es daran, wie das neue Wissen eingesetzt und wer davon profitieren wird. Dennoch kann es bezweifelt werden, das Menschen jeden Morgen einen chemischen Cocktail einnehmen werden, nur um auf der Arbeit zu glänzen − zum Wachwerden reicht auch eine Tasse Kaffee. Und zukunftsrelevante Kompetenzen wie Teamgeist und Kreativität wird es sicherlich auch nicht per Pille geben.

von Artman
08.04.08 16:08 Uhr
Hoffnung für Dummköpfe?

Hurra! Dummköpfe können aufatmen. Gehirn-Tuning ist die Lösung aus einem Dummkopf einen süchtigen Dummkopf zu machen. Das hat´s gebraucht. Nachdem die Pharmaindustrie mit ihrem Wunderprodukt LSD nicht wirklich zu allen Menschen durchgedrungen ist, haben sie jetzt die neuen Wunderwaffen entwickelt. Eben noch blöd, jetzt schon konzentriert und blitzintelligent. Und dass er hinterher wieder blöd ist, stört ihn natürlich überhaupt nicht! Oder vielleicht doch? Vielleicht wird der Dummkopf jetzt süchtig nach Klugheit durch die Pille. Das ist die Rettung vor der nächsten Pisastudie. Und das Ganze ohne Nebenwirkungen wie bei Contergan, nur diesmal werden die Benutzer Gehirnkrüppel.sein. Aber dafür hat die Pharmaindustrie die psychiatrische Industrie erfunden, um die von ihnen erzeugten Krüppel nun durch neue Medikationen endgültig zu ruinieren.

von Eva Szeness
08.04.08 16:54 Uhr
Sprachlos

Ja, ich bin sprachlos! Die Bemühung die Menschen zum hirnlosen Roboter zu machen, wird bald seine Früchte tragen. Wenn einer ein bißchen dümmer ist, bekommt Pille Nr. 2, 2xtgl, wenn einer bißchen klüger ist, bekommt Pille Nr. 15, 2xtgl, um jeden die gleiche Chancen in Leben zu geben. Es ist eine Horror-Vorstellung! Wo bleibt die Individualismus, die erfrischende Anders sein und die Kreativität wenn jeder unter Drogen steht? Schauderhaft!!!

von Willfried Busse
08.04.08 18:11 Uhr
Verstand versus Gehirn

Es ist immer wiede spannend zu hören, das das Gehirn denken könne. Man kann das Gehirn braten oder kochen, und dann das Gehirn essen, aber "denken" kann ein Gehirn nicht. Oder wird Ihre Idee nass, wenn Sie unter der Dusche stehen?
Also ich, ich denke mit meinem Verstand, aber wer keinen Verstand hat, kann ja aufs Gehirn zurückgreifen. Lernen heißt, sich Wissen, Kenntnisse aneignen, um sich Fertigkeiten zu erwerben. In dieser Reihenfolge. Oder sich, seinem Gedächtnis einprägen. Den möchte ich sehen, der durch das Auswendiglernen von Vokabeln eine Sprache sprechen lernt. Eine Fachsprache (Jura, BWL, Medizin etc.) oder eine Fremdsprache lernt man durch Sprechen dieser Sprache. Wer den Blackout liebt, soll ruhig weiter auswendiglernen und mit dem Gehirn denken (lach, grins).
Das die Drogenpusher unglaubliche Kohle machen mit dem Verkauf von (sog. legalen) Drogen, ist bekannt und unrecht genug.
Dass es aber Leute gibt, die auf diese Drogen reinfallen und ihrem Körper einwerfen, ist dumm. Und die Nachwirkungen nach ein paar Jahren sind tragisch. Wenn Auswendiglernen klug machen würde, dann hätten Die Fotokopierer als Intelligenzbestien schon längst die Weltherrschaft übernommen. Haben Sie das? Auswendiglernen, sich merken ... verursacht das Gegenteil, denn Auswendiglernen macht dumm, begriffsstutzig, führt zu Blackout und Burnout. Aber dafür gibt´s ja auch wieder Drogen, und für deren Nachwirkungen gibt´s dann, oh Wunder oh Wunder, wieder andere Drogen...undsoweiterundsoweiter.... und wenn sie nicht gestorben sind, dann druggen sie noch heute.

von Knallerbse
08.04.08 18:25 Uhr
Psychopharmaka im Management

Habe zu dem Thema Drogen, Medikamente, Psychopharmaka im Management im Stern Heft 1/08 einen interessanten Beitrag gelesen mit dem Titel: Der Infarkt gehört dazu. Den findet man auch im Netz:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/609138.html?q=manager%20valium

Manchmal hätte ich auch gerne was Valium vor meinen Präsentationen und Verhandlungen!

von Rainer
08.04.08 21:09 Uhr
Dümmer gehts immer

Ja, aber sonst geht es noch gut. Ich brauche keine Psychopillengesellschaft um mich herum. Wer schon mal in Florida war und die dumm grinsenden Oldies gesehen hat, die sich gerade noch auf den Beinen halten können, während daneben scheinheilig "The hospital" die Psychopharmakas verabreicht. Die Pharmatypen sind einfach knallharte Burschen. Wird Zeit, dass da mal was passiert und den Kerlen mal jemand auf die Finger schaut.

von Björn
09.04.08 11:42 Uhr
Die täglichen Helferlein

Bei all der verständlichen Kritik, darf man allerdings auch nicht vergessen, das wir alle schon im Altag die Vorteile kleiner "Enhancements" genießen. Ob Aspirin, Kaffe, Vic Day Med oder Viagra - alle diese Mittelchen und Präparate sind längst in der Bevölkerung angekommen und werden genutzt um "fit" für diverse Aufgaben zu sein. Und wer schon Mal mit einer Grippe einen wichtigen Vortrag halten musste, war sicherlich ganz froh, dass sich wenigstens die Kopfschmerzen für einige Stunden undterdrücken ließen. Wie gesagt, letztendlich geht es darum, wie man das neue Wissen einsetzt.

von Willfried Busse
09.04.08 11:51 Uhr
Eltern druggen ihre Kinder

Aufgrund meiner Tätigkeit als Lerntrainer begegne ich immer wieder Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen, die von ihren Eltern seit Jahren auf Drogen gehalten werden wir Ritalin (Kokaingruppe) und andere Hämmer. Diese ach so schön ruhig gestellten Jugendlichen sind natürlich "schön brave, angenehme, voll angepasste" Kinder.
Die Langzeitschäden der bewußtseinsverändernden Drogen kommen nun so langsam und erschreckend ans Licht. Die natürlichen Emotionen werden über Jahre und Jahrzehnte unterdrückt, die Folge sind seelische Krüppel ein Lehrer sprach von "Zombies". Aber wehe, wenn der Dampfkessel der über Monate und Jahre blockierten Emotionen explodiert. Und die ahnungslose Polizei sucht dann nach "Motiven" dieser doch vorher so angepassten, unauffälligen, braven Schüler und Studenten, nachdem sie um sich geschossen haben.
Was die einen an Geld einnehmen an diesen "Arzeimitteln", schlägt bei den anderen (der Gesellschaft) wieder als Kosten zu Buche. Ist doch klar: Bei diesem "Geschäft" kann es unterm Strich keinen Gewinn geben: Was der Verkäufer der Drogen verdient, bezahlt die Gesellschaft. Der unter Drogen stehende Student, der unter Psychopharmaka ruhig gstellt ist, verbreitet dann einige Zeit später Angste und Schrecken in der Gesellschaft, indem er Mitschüler, Lehrer und Passanten erschießt, wenn der Deckel nicht mehr hält und die über Monate und Jahre angestauten Emontionen explodieren. So zahlen unterm Strich wir alle den Preis. Ist doch wohl logisch, oder?

von Björn
09.04.08 16:47 Uhr
Verantwortung gefragt

Ein wahrer Beitrag Herr Busse. Besonders in den USA wird der Ritalin Missbrauch seit Jahren auf dei Spitze getrieben. Amokläufe mögen ein Resuktat dieser entwicklung sein. Dennoch will ich die Enhancements nicht völlig verdammen. Es bleibt eine Frage der Anwendung. Werden pharmazeitische Produkte eingestzt um dem Leistungsdruck der Gesellschaft zu erfüllen öffnet dies dem Missbrauch Tür und Tor - soziale "Zombies" sind das Resultat. Andere Produkte können aber die Lebensqualität deutlich verbessern. Es kommt auf den Umgang an. So hat Viagra viele Menschen glücklich gemacht, die mit der blauen Pille verantwortlich umgehen. Andere - die dieses Präparat in Kombination mit Alkohol und anderern Drogen - kontinuierlich missbraucht erlitten den Herztod. Auf den verantwortungsvollen Umgagng kommt es an. Und wenn Eltern täglich ihre Kinder mit Pharmazeutika vollpumpen, damit sie "brave" Kinder sind, ist die Schuld auch bei den Eltern und der Gesellschaft die dieses befürwortet zu suchen.

von treibauf
09.04.08 17:03 Uhr
Hoch lebe der große Bruder!

Wir freuen uns auf eine schöne neue Welt, in der der große Bruder darauf achtet, dass wir immer rechtzeitig die richtigen Präparate einnehmen. Eiines Tages - wenn er meint, dass wir uns lange genug über die Runden gedopt haben - knipst er einfach den Schalter aut, aber erst nachdem wir das ultimative Präparat zur rückstandsfreien Selbstauflösung erhalten haben. Bis dahin: freut Euch des Lebens!

von Newcomer
09.04.08 17:22 Uhr
ADHS

Man sagt mir in meiner sehr pädagogischen und angeheirateten familien auch die ganze Zeit nach ich hätte ADHS. Aber dopen wollte mich man bisher noch nicht. Da hätte ich auch überhaupt keine Lust drauf.
Habe mich mal etwsa informiert und festgestellt dass die Kids heutzutage ja laut der Pädagogen irgendwie alle ADHS haben. Steckt da die Pharmaindustrie dahinter die das einhämmern???

von L.Kunz
09.04.08 22:28 Uhr
Wir sind alle Versuchskanickel

Wie soll das denn weitergehen? Eine gedopte Gesellschaft unter der Kontrolle der Pharma. Das läuft auf den manipulierten, kontrollierten Bürger hinaus. Ist ja super, offensichtlich wird dies auch noch staatlich unterstützt unter dem Deckmantel der Hilfe. Die Frage ist, wer profitiert von einer Gesellschaft die unter bewusstseinsverändernden Drogen steht? Darüber sollte dringend nachgedacht werden!
Dabei ist es schon soweit, dass Menschen davon sprechen, dass es hilft wenn man verantwortungsbewußt damit umgeht, na bravo, da hat die Gehirnwäsche der Pharma schon gewirkt. Das sind alles bewusstseinsverändernde Drogen, die die Lebensfreude nehmen, es gibt inzwischen schon Tausende von diesen Beispielen. Und was geschieht dann mit diesen Menschen? Sozialfall für den Rest des Lebens und unter Drogen für den Rest des Lebens, wer möchte denn so enden? Was heißt da verantwortungsbewußt damit umgehen? Das Zeug braucht doch keiner! Ausser er braucht noch mehr Probleme, denn genau das gibt es dann Freihaus mitgeliefert!
Hallooo, ist den keiner mehr in den Köpfen zu hause? Selber denken wird dringend angeraten, lest doch mal die Beipackzettel und lasst Euch nicht weiter verarschen.

von Gast
09.04.08 23:00 Uhr
Planmäßige Strategie, Generationen unter Drogen zu setzen

Der Artikel liest sich ja, wie eine planmäßige Strategie, ganze Generationen jetzt und in der Zukunft unter Drogen zu setzten!!!
Wie krank ist unsere Gesellschaft eigentlich?!?
Oder besser gesagt, wie krank will die Pharama-Industrie unsere Gesellschaft machen!?!
Während mehrere Psychiater in der Fachzeitschrift „Soziale Psychiatrie“ (Ausgabe 4/2007) sogar bekennen, dass seit Einführung von Psychopharmaka eine deutlich gestiegene Todesrate zu verzeichnen ist, freut man sich in den Konzernen über den neuen Absatzmarkt an gesunden, lediglich unzufriedenen "Kunden", denen man mit div. Präparaten eine Lebensverbesserung verspricht.

Dazu muss man aber auch wissen, dass diese diversen Präparate nichts anderes sind als Drogen, die sich von Straßendorgen lediglich darin unterscheiden, dass man sie auf Rezept bekommt und die (Langzeit-)Wirkungen meist wesentlich fataler sein können.

In meiner Nachbarschaft wohnte ein Drogensüchtiger, der absolult davon überzeugt war, dass die Drogen sein Leben verbessern. Er fühlte sich stark, klug und sogar glücklich, wenn er sein Dope hatte. – Wenn nicht, war er leidendes Bündel Traurigkeit. Wenige Wochen vor Weihnachten stürzte er sich vom Balkon seiner Wohnung in der 6. Etage. Nun wohnt er etwa 2 Meter unter der Erde in einem relativ bewegungslosen und kalten Zustand.
Die Drogen hatten sein Leben zu tode bereichert.

Zu PT-141 kann ich nur sagen: Arme Frauenwelt! Haben Männer keine Phantasien mehr und brauchen Drogen, um ihren Frauen Lust im Bett zu bereiten?!?!
Ein Mann, der etwas Phantasie (nicht nur) ins Schalfzimmer bringt, dessen Frau wird auch Lust und keinen Frust haben – ganz ohne Drogen!

Kokain ist z. B. eine Droge, die aufputscht und wer sie konsumiert, ist auch davon überzeugt, unter ihrem Einfluß kreativer und bewußter zu sein und trotzdem ist sie illegal.
Wären die Nutznießer Pharmazeuten, dann wäre Konstantin Wecker nicht dafür hinter Gittern gesessen.

Hinter Gitter aber gehören, jene, die vom Absatz der immer gefährlicher werdenden Psycho-Drogen und „Glücklichmacher“, profitieren, denn sie sind die härtesten und gefährlichsten Drogendealer unserer Zeit: Die Bosse der Pharama-Konzerne und Psychiater, die solches Zeug verschreiben!

von Planet-Freedom
10.04.08 08:46 Uhr
Beschönigung über schädliche Pillen

Es wird Zeit das diejenigen die von der Wissenschaft und der Technologie des Menschen eine Ahnung haben zu Rate gezogen werden.
Es gibt unter uns sehr viele Qualifizierte Fachleute die über die Probleme des Menschen bescheid wissen und Ihm ohne Pillen und Medikamente helfen können.
Schlafstörungen, verbessertes Gedächtnis, Sexualprobleme usw. können heute von Fachleuten in kurzer Zeit behoben werden. Das Fachpersonal nennt sich Audito und kann in jeder Stadt aufgesucht werden.
Die Industrie möchte uns nur noch mehr in einem Schleier der Medikamente umherwandeln lassen um Ihre Kassen zu füllen und dem Menschen seinen Freien
Willen noch mehr zu untergraben. Amokläufe sind im jedem Land schon an der Tagesordnung und Ritalin ist ein Medikament was den Willen des Menschen negativ beeinflusst.
Wie lange lassen wir uns noch von solchen Menschenverachtenden Personen HELFEN?

von Hoppel
10.04.08 09:00 Uhr
Björn - Der Verallgemeinerer

Wer bitte ist "wir alle schon". Ich nehme weder Aspirin, drinke auch keinen Kaffe, schon gar kein süchtig machendes "VicDayMed", schon gar nicht Viagra. Ich bin eine Frau. Meine Eltern haben mich immer ordentlich gesund ernährt, mir beigebracht, daß man den Pillenmist gar nicht braucht. Meine HNO-Ärztin verschreibt noch nicht einmal Nasentropfen, weil sie weiß, daß die süchtig machen. Ich bin äußerst selten krank, habe außer Heilkräutern nichts anderes an Pillen daheim. Und es geht auch meinem Lebenspartner damit gut. Ohne Pillen und ähnlichem Zeugs lebt es sich viel besser. Auch benötige ich seit Jahren keinen Arzt mehr, der mir irgendwelchen Quatsch, von dem er sowieso keine Ahnung hat, aufhalst.

Und ich habe doch einige Erfahrung sammeln dürfen. Zum Glück habe ich genug Mumm, den Ärzten auch zu sagen, daß sie null Ahnung haben. Aus mehreren Fehldiagnosen habe ich gelernt. Zum Glück habe ich meine Meinung selbst gebildet und mich selbst homöopatisch therapieren können. Ansonsten hätte ich schon einige OPs gehabt und Pillen in Übermaß schlucken müssen.

Trotzdem ich alles dieses Zeugs verweigert habe und mich selbst therapiert habe bin ich GOTT sei es gedankt, gesünder denn je. Meinen Zahnarzt habe ich das letzte Mal vor 10 Jahren besucht und ich habe strahlend weiße Zähne, keine Lücken, Schmerzen, Karies oder sonstigen Schwachsinn, den einem die Industrie einredet.

Kurzum - ohne Pillen und Ärzte geht es viel besser. Ich habe ein starkes Bewußtsein, postuliere mir eine gute Gesundheit und lebe auch danach. Und es geht HERVORRAGEND !!!

Auch ohne Kaffe, Aspirin usw. Bei mir gibt´s Kräutertee, gegen Kopfschmerzen einen klaten Wickel und viel zu trinken, dann gehen die auch wieder weg, und wenn ich denn wirklich was zum Aufputschen brauche, treffe ich mit meinen Freunden irgendwo im Freien und freue mich des Lebens und lache mit ihnen - ohne Pillen. Bin mittlerweile 45 und habe keinerlei Beschwerden - auch ohne Arzt.

von Alt
10.04.08 10:12 Uhr
Wann macht Ihr die Augen auf?

Es wird Zeit das diejenigen die von der Wissenschaft und der Technologie des
Menschen eine Ahnung haben zu Rate gezogen werden.
Es gibt unter uns sehr viele Qualifizierte Fachleute die über die Probleme
des Menschen bescheid wissen und Ihm ohne Pillen und Medikamente helfen können.
Schlafstörungen, verbessertes Gedächtnis, Sexualprobleme usw. können heute
von Fachleuten in kurzer Zeit behoben werden. Das Fachpersonal nennt sich
Audito und kann in jeder Stadt aufgesucht werden.
Die Industrie möchte uns nur noch mehr in einem Schleier der Medikamente
umherwandeln lassen um Ihre Kassen zu füllen und dem Menschen seinen Freien
Willen noch mehr zu untergraben. Amokläufe sind im jedem Land schon an der
Tagesordnung und Ritalin ist ein Medikament was den Willen des Menschen
negativ beeinflusst.
Wie lange dauert es noch bis Ihr erkennt, das Sie unser Geld wollen, uns für Dumm verkaufen und uns nicht HELFEN können, da Sie keine Ahnung haben!

von Björn
10.04.08 11:07 Uhr
Wann macht ihr den die Augen auf - die zweite

Sicherlich, die Pharmaindustrei ist ein riesiger Markt, der auch mit den Ängsten und dem Unwissen der Menschen Geschäfte macht. Aber das ist nur eine Seiter der Medaille. Auf der anderen Seite darf man aber nicht vergessen, das viele pharamzeutische Produkte täglich Leben rettet. Denn bei einer ordentlichen Lungenentzündung, HIV, Diabetes oder Krebs kommt man ohne Pillen sehr schnell ins Grab.
Sicherlich treiben sich in den Pharmakonzernen einige finstere Gestalten herum, auber auch viele Menschen, die nur ein Anliegen haben: anderen Menschen zu helfen.

von MIke
10.04.08 14:40 Uhr
Schwarze Schaafe

Also ich denke schwarze Schaafe gibt es in jeder Branche. Zurückblickend stelle ich fest dass mir und meiner Familie die Pharmabranche viel gutes getan hat. Ich denke da an die Krebserkrankung meines Opas. Oder an die Schilddrüsenerkrakung meines Vaters. Man muss doch auch nicht alles in sich reinschütten. Aber hinterfragen halte ich auch für richtig!

von Willfried Busse
11.04.08 01:14 Uhr
Können Milchmädchen Rechnen?

Ist da draußen wirklich jemand, der echt glaubt, dass das Einwerfen auch nur irgend einer Droge nicht seine Preis hätte? Wie sagte vor zwei Tausend Jahren ein offensichtlich kluger junger Mann: "Oh Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Sollte jemand wirklich so dämlich sein können? Lasset uns irgendwelche normalen Symptome nehmen, sie wahllos zusammenfassen und diesem Bündel dann irgendeinen lateinischen oder sonstwie akademisch klingenden Quatschnamen geben und schon gibt es ADS, Legasthenie usw. Dann schon habe ich wieder eine "Krankheit" erfunden, für die ich Drogen verkaufen kann in Milliardenbeträgen. Und so geht das schon ein paar Jahrzehntchen. Bei Contergan fiel es auf, also warten wir, bis die Kinderchen etwas älter sind, da fällt es erst nach Jahrzehnten auf, dass es einfach nur Gifte sind. Wie blöde kann man eigentlich sein? Gifte schlucken ohne Nachwirkungen? Es soll ja auch Erwachsene geben, die noch an den Osterhasen glauben, nicht wahr?

von Krabbe
11.04.08 21:39 Uhr
Wer ist eigentlich Björn Theis?

Toll, wie sich Menschen mit schlecht recherchierten, mit orthographischen Fehlern in jedem zweiten Satz, aber dafür sensationslüsternen Stories hinreissen lassen. Wer ist eigentlich Björn Theis? Interessiert Sie das nicht? Ich bin über die Leichtgläubigkeit der Kommentatoren überrascht. Überraschend ist auch, dass sich kein bekennender Mediziner hier auf den Seiten meldet. Ist das Niveau vielleicht zu primitiv?

von Adicted
11.04.08 23:20 Uhr
Wer ist Krabbe

Toller Kommentar! Der bringt die Diskussion wirklich weiter! Anstatt anonym dumm rumzuposten sollte sich die Krabbe lieber an der Diskussion beteiligen! Schade, dass die Redaktion solche Kommentare nicht verbannt!

von Michael
17.04.08 05:55 Uhr
Von der Verbesserung des Menschen – Die neue heile Welt

Stell Dir vor….
Stell Dir vor, die Pharmaindustrie macht ihr Geschäft, weil sie Medikamente hervorbringt, die körperlich Kranken helfen und auch dafür sorgt, dass die Kranken sich diese Medikamente auch leisten können („Masse macht Kasse“ versus „Klasse mach Kasse“). Stell Dir vor, der Mensch besinnt sich seiner Fähigkeiten, ohne „Zusatzstoffe“ zu denken, zu leben, sich weiter zu entwickeln. Bewusst-Sein. Aber keine Sorge: Solange uns „Experten“ sagen (dürfen), dass wir fehlbar sind, wird es leider genügend Leichtgläubige geben, die nach „Pillen“ suchen, sie finden und den einfachen Weg gehen – unabhängig der Konsequenzen für sich selbst, ihre Familie und ihr Umfeld. Gelobt sei die „neue heile Welt“! Michael Süßmeier

von Willfried Busse
18.04.08 09:33 Uhr

Das Grundproblem ist meiner persönlichen Meinung nach, dass der Mensch dazu neigt, lieber den Rauch zu bekämpfen als das Feuer zu löschen. Symptomkur versus Ursache.
Schauen wir doch in die Vergangenheit: Warum wurden "weise Frauen" mit dem Wissen des natürlichen Heilens um die Ursachen von Krankheiten als Hexen verbrannt? Oder: Wenn wir seit Freud wissen, dass 80% der Krankheiten psychosomatische (Psyche: Seele, Soma: Körper) Ursachen haben, warum glauben dann alle Ärzte noch an die "Keimtheorie"?
Warum bekommen manche einen Schnupfen, die meisten anderen nicht? Die "Viren" sind doch überall, an jeder Türklinke. Wer müde, niedergeschlägen, erschöpft etc. ist, ist anfällig. Oder warum verschreiben Ärzte jeden Winter Tonnen von Antibiotika (Pilze) gegen "Schnupfen-Viren", obwohl Antibiotika nur gegen Bakterien "wirken", aber absolut nichts gegen "Viren" ausrichten? Ist der Betrug so groß, dass ihn keiner mehr als solchen erkennt? Können Millionen Fliegen, die auf dem Kuhfladen landen, sich so irren? (Kuhfladen gleich Sch...)
Beispiel: Mit einer unglaublich simplen Methode kann man Gallenblase und Leber komplett von Gallensteinen mit ein bißchen Olivenöl, einem Esslöffel Abführsalz in einer Tasse Wasser und frisch ausgepresstem Grapefruitsaft. Das ein paarmal im Abstand von zwei Wochen und mein Kupmpel, der Arzt (!) ist, hat zum ersten Mal seit 20 Jahren keine Rückenschmerzen mehr. Das ist eine wahre Story.
Einem anderen Kumpel wurde wegen Gallensteinen Gallenblase und halbe Leber herausgeschnitten. Als ich ihm die Einfachheit der Leberreinigung erklärte, hatte er für Tage Tränen der Wut und Scham über seine Dämlichkeit in den Augen. Denn er darf jetzt für den Rest seines Lebens Diät leben. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie etwas über Driogen wissen wollen. Aber wer zum Teufel braucht denn nur irgendeine Droge, außer in absoluten Notfall. Aber davon kann die ganze Mischpoke nicht leben.

von Björn
18.04.08 11:12 Uhr
Tolles Rezept!

Ein toller Beitrag! Ich bin völlig Ihrere Meinung, Medikamenten sollten für den Notfall bereitstehen, aber nicht für jedes Kinkerlitzchen eingeworfen werden. Und obwohl mittlerweile jeder wissen sollte, das Antibiotika nicht gegen Viren wirkt, lassen sich die meisten es dennoch verschreiben. Man versteht es kaum. Vielen Dank nochmal für das Rezept. Das muss ich mir merken. Wie oft soll man den die Mischung zu sich nehmen?

von Willfried Busse
18.04.08 18:39 Uhr
Mittelpunktschmerzen

Nun, ich kann nur meine eigene Erfahrung berichten. Aber dieses Rezept ist gängig im Internet zu finden. Reklame mache ich keine, aber ich habe es insgesamt 7-mal gemacht, die ersten drei Male alle zwei Wochen am Samstag Nachnachmittag/-abend und Sonntagmorgen, dann mal ein paar Wochen ausgesetzt, dann einfach so oft alle zwei/drei Wochen, bis nur noch grauer sandiger Schleim kommt, aber keine kleinen weißen stecknagelgroßen, grünbraune erbsengroße oder murmelgroßen Steine mehr kommen.
Oft dauert es, bis welche nachrutschen. Es kann also sein, dass mal fast keine kommen, zwei Wochen später Hunderte kleiner weißer und Dutzende murmelgroßer Steine. Ganz unterschiedlich. Jedenfalls hatte ich ganze Energieschübe, keine Cholesterinprobleme mehr, alle möglichen positiven Ergebnisse.
Nur leider leider kosten ein Achtelliter helles Olivenöl, Abführsalz aus der Apotheke und zwei dicke Grapefruit nicht die Welt, da kann kein Arzt von leben. Das ist die Kehrseite. Also Selbermachen ist so eigentlich unsozial, nicht wahr?!
Aber ich kenne auch jemandem dem ich das Rezept noch im Krankenhaus zwei Tage vor der Operation verriet, der lieber seinem Arzt vertraute und heute Diät lebt. Vielleicht jogght sich´s besser mit der Gewichtsreduzierung durch die abwesende Gallenblase (Witz)?
Es soll ja Leute geben, die stolz darauf sind, so im Mittelpunkt stehen zu können und dann wochenlang über ihre schwere Operation lamentieren zu können. "Mittelpunktschmerzen" nennt man das wohl, weil man so schön im Mittelpunkt steht? Na ja, keine Ahnung.

von Björn
21.04.08 13:14 Uhr
Danke Herr Busse

Wie wahr, wie wahr! Und erneut vielen Dank für das Rezept. Wie kann man nur dafür sorgen, dass solche Rezepte den Menschen zugänglich gemacht werden, bevor sie unter das Messer geraten? Hoffen wir, dass dieses und ähnliche Rezepte die Runde machen.

von Willfried Busse
05.05.08 15:31 Uhr
Von der Verbesserung des Menschen

Nun sind wir ja wohl vom Thema abgekommen. Mit meiner persönlichen Sicht der Dinge ist hier wie bei allem im Leben die Eigenverantwortung gefragt.
Wer Drogen einwirft, ob legale (Arzneimittel) oder illegale, außer im äußerst akuten Notfall, betreibt Symptomkur. Mit Symptomkur meine ich das Zudecken der Außenwirkung. Aber was nutzt es denn? Solange ich nicht die Ursache, das wirkliche Warum, herausfinde, ändert sich doch nichts.
Zum Beispiel gibt es eine Definition von "Depression", nach der die Depression eine Aggression ist, die man gegen sich selbst richtet, weil man glaubt (!), diese Aggression nicht gegen den-/diejenige(n) richten zu dürfen, den/die es eigentlich angehen würde.
Was soll denn dabei dann das Betäuben und Ruhigstellen, unter der Decke kocht es doch, bis es "explodiert"?!
Auch eine "Gesprächstherapie", die nicht zum echten Aufdecken und "Handling" des Problems führt, ist meines Erachtens wieder nur ein Polieren an der Oberfläche, also dergestalt Un-Sinn (Nichtsinn).
Drogen nehmen, in welcher Form auch immer, führt nur immer weiter in die Verantwortungslosigkeit und die Rückkehr wird immer schrecklicher.
Wer glaubt, der "bequeme" Weg sein eine Lösung, der irrt. Es macht nur alles noch schlimmer. Aber, wie gesagt, dass ist meine persönliche Erkenntnis aus meiner eigenen Beobachtung der Umgebungsprobleme.

von Hoppel
20.05.08 14:48 Uhr
Lest mal das Buch "Nebenwirkung TOD"

Hi - ich habe ein tolles Buch durchgelesen.
Ist vom ehemaligen Geschäftsführer von Eli Lilly - John Virapen. In diesem Buch beschreibt er in Details, wie Pharmafirmen ihre Mittelchen bewilligt bekommen.

Obwohl die Pharmafirmen wissen, daß es viele Tote gibt, die Mittelchen gar überhaupt viele Nebenwirkungen haben, hauptsache die Kohle stimmt. Also wie wird das bewilligt ? a) durch Bestechung, b) durch Bestechung, c) durch Bestehung.

Ein tolles Buch von einem, der es wissen muß, der seit 30 Jahren in diesem Geschäft ist.

Viel Spaß beim Lesen.

von Willfried Busse
20.05.08 18:05 Uhr

Das Buch ist von einem Insider geschrieben, der es wohl nicht mehr ausgehalten hat, und mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte, was da abläuft.
So kommt langsam die Wahrheit ans Licht, aber wohl auch wieder nur für diejenigen, die noch geistig in der Lage sind, Dinge zu hinterfragen. Will denn die breite Masse wirklich wissen. Wenn dem so wäre, gäbe es doch diese hochkriminelle Szene garnicht, oder?

von Biggi
21.05.08 01:42 Uhr

Die Menschen wachen immer mehr auf und Sie hinterfragen auch wieder, Sie haben Mut und lassen sich nichts mehr vormachen.Das kann ich überall beobachten!
Die Wahrheit ist nicht mehr aufzuhalten, es zeigt sich in der Presse und in altäglichen Situationen der Menschen.
Das gute im Menschen ist wieder ERWACHT und es zeigt sich deutlich und uneingeschränkt in alle Richtungen.

von Willfried Busse
21.05.08 11:25 Uhr

Was Biggi schreibt, ist richtig und gibt große Hoffnung. Allerdings stimmt Biggis Statement mit meinen persönlichen Beobachtungen nur zum Teil überein. Als Unternehmensberater und Lerntrainer sehe ich zwei Entwicklungen: Die breite Masse geht in einem unglaublichen Tempo bergab durch Alkohol, Drogen und Fernseh-Konsum (geistige Drogen), wird immer dumpfer und kapiert immer weniger, plappert fast nur Inhalte aus Fernsehen und Zeitung unreflektiert nach.

Zum Beispiel benötigte man früher bei einem Gesamtwortschatz der deutschen Sprache von rund 185.000 Wörtern einen aktiver Wortschatz von rund 350 bis 500 Wörtern, um das Abitur zu bestehen.

Ritalin (abgeschwächtes Kokain) als Schulspeise war noch wenig verbreitet. Dabei ist es einfach: Wer keine einzelnen Buchstaben mehr lernt, wird zum Legastheniker und schon haben wir einen Drogenkonsumenten (Ritalin) mehr gezüchtet. So geht das. Einfach, oder?!

Zuletzt geisterte ein Zahl durchs Internet, es habe einer mit einem aktiver Wortschatz (siehe Wörterbuch) von 173 (!) Wörtern das Abitur geschafft. Wie sagt der Polier zum Polen: "Hol´ das Ding und leg´s zu dem Zeug."

Auf der anderen Seite stelle ich wie Biggi eine Entwicklung nach oben fest, was Anlass zu größeren Hoffnungen gibt. Dann allerdings sehe ich Zeitungen und Magazine, die immer unverblümter lügen in einem Maße, das es früher weniger (?) gab, aber vielleicht irre ich mich auch hier? Wie soll Einstein gesagt haben: " Um ein vorbildliches Mitglied einer Schafsherde zu sein, muß man zuerst überhaupt erst einmal ein Schaf sein." Prost!

von Von der Laufen
22.05.08 19:40 Uhr
Neuro-Enhancement

Neuro-Enhancement Segen oder Fluch?
Für mich klar ein Fluch! Wo soll das denn alles hinführen!?!?!?
Tabletten, Spritzen etc alles OK wenn man krank ist.
Ritalin, Dopamin, für kranke Menschen absolut gut.
Aber um besser zu sein Tabletten zu nehmen? No way!

von Virlaes Marketing
30.07.09 15:06 Uhr
Deutschland ist nicht Amerika

Grundlegend sollte man sich darüber im Klaren sein - Deutschland ist nicht Amerika. Generell würde mich viel mehr interessieren wie die Verteilungen in Deutschland sind.

Schade finde ich auch die Verteufelung des Prozesses. Wollen wir mündige Patienten sein? Mündige Bürger? Es bleibt meine Entscheidung welche Tabletten ich zu mir nehmen will - solange ich über entsprechende Risiken korrekt informiert werde - oder?

 

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