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Monster Studie präsentiert Ergebnisse des Gehaltstests 2006

Bei gleicher Qualifikation verdienen Frauen in Deutschland dennoch durchschnittlich 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. So das Ergebnis des Gehaltstests 2006 von Monster Worldwide und der Fachhochschule Nordwestschweiz, der in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde.

Insgesamt nahmen über 224.000 Arbeitnehmer an der Befragung teil - davon rund 90.000 aus Deutschland. Je höher die Position, desto weiter öffnet sich die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern in Deutschland: In Einstiegspositionen liegt die Vergütung von Frauen durchschnittlich fünf Prozent unter dem Niveau ihrer männlichen Kollegen, bei Angestellten ohne Leitungsfunktion sind es 21 Prozent, auf Vorstandsebene beträgt der Unterschied über 30 Prozent.

Berater sind Deutschlands Spitzenverdiener

Laut Monster-Gehaltstest beträgt der durchschnittliche Bruttojahresverdienst in Deutschland 44.000 Euro pro Jahr. Dabei ergaben sich zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Berufsgruppen. Bestbezahlt und damit Berufsgruppen-Spitzenreiter in Deutschland sind Berater. Angestellte ohne Leitungsfunktion beziehen hier im Durchschnitt 52.000 Euro Gehalt pro Jahr, gefolgt von Naturwissenschaftlern und Marketing/PR-Spezialisten mit jeweils rund 46.000 Euro Einkommen jährlich. Die relativ niedrigsten Gehälter für Angestellte werden hingegen in medizinischen und Pflege-Berufen mit durchschnittlich 34.500 Euro pro Jahr sowie in Aus- und Weiterbildung und in Redaktionen mit 36.000 Euro jährlich gezahlt.

Der diesjährige Monster-Gehaltstest bestätigt erneut die Relevanz des Ausbildungsabschlusses für die Höhe des Gehalts. So verdienen beispielsweise Bereichs- und Hauptabteilungsleiter in Deutschland mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fachhochschulreife oder Abitur durchschnittlich rund 55.000 Euro pro Jahr, ihre promovierten oder habilitierten Kollegen in gleichwertigen Positionen kommen hingegen im Schnitt auf jährlich 95.000 Euro.

Neben Deutschland ermittelt der Monster-Gehaltstest auch die Vergütungen in Österreich und der Schweiz. Hier zeigt sich, dass das Lohngefälle zwischen der Schweiz und Deutschland abnimmt. Zwar beziehen beispielsweise Angestellte ohne Leitungsfunktion in der Schweiz mit durchschnittlich rund 41.800 Euro pro Jahr noch immer mehr Gehalt als ihre deutschen Kollegen in gleichwertigen Positionen (rund 39.000 Euro p. J.); berücksichtigt man jedoch die um rund 20 Prozent niedrigeren Lebenshaltungskosten in Deutschland, ergeben sich trotz der geringeren Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in der Schweiz nur noch geringfügige Unterschiede. Sehr hohe Abstände bestehen hingegen nach wie vor zu den Österreichern: Mit durchschnittlich 29.400 Euro im Jahr verdient hier ein Angestellter ohne Leitungsfunktion im Branchendurchschnitt 12.400 Euro weniger als in der Schweiz und 9.600 Euro weniger als in Deutschland.

(k.olbrisch)


 


 

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