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Kölner Museum Schnütgen zeigt 80 Skulpturen aus der Sammlung Rau

(ddp-nrw). Das Kölner Museum Schnütgen kann nach seiner Wiedereröffnung im März 2010 eine repräsentative Auswahl von Skulpturen aus der Sammlung Rau zeigen. Die Exponate werden leihweise vom Kinderhilfswerk UNICEF überlassen. Einen Leihvertrag wurde jetzt von Vertretern der Stadt und der UNICEF-Stiftung unterschrieben, wie die Kölner Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte. Die Vereinbarung umfasst 80 bedeutende spätgotische und barocke Kunstwerke aus der Sammlung Rau.

Gustav Rau, der im Januar 2002 verstarb, wollte mit seinem Vermächtnis Kindern in Not helfen und vererbte seine Kollektion der UNICEF-Stiftung. Er verfügte auch, dass eine von ihm selbst bestimmte Kernsammlung bis 2026 in Museen gezeigt werden soll.

Bei den Exponaten handelt es sich um Stein-, Holz- und Elfenbeinskulpturen, die den Sammlungsbestand des Museums sowohl im Bereich der mittelalterlichen Kunst als auch der Barockzeit und des Historismus ergänzen. Sie werden bis Ende 2026 in Köln bleiben.

Das Museum Schnütgen ist ab 21. September geschlossen, weil der denkmalgeschützte Anbau an die romanische Cäcilienkirche, in der sich das Museum befindet, vor der Generalsanierung steht. Die Arbeiten an dem Gebäude von Karl Band aus dem Jahr 1956 machen die Schließung des Hauses zum Schutz der Besucher und der Exponate bis ins erste Quartal 2010 erforderlich, hieß es.

(ddp)


 


 

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