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  • 10.01.2016, 15:32 Uhr
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  • Köln-Bonn
MWMF

Mobile Workforce Management – Arbeitsumgebungen auf Mobilgeräten

Smartphones, Tablets und Wearables gewinnen 2016 weiter an Bedeutung – besonders im modernen Arbeitsumfeld. Mobile Workforce Management (MWMF) nennt sich dieser Trend und verknüpft zunehmend Arbeitsplätze mit Mobilgeräten. MWFM soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Arbeitskraft optimal zu nutzen und effektiver zu arbeiten. Die Mobilgeräte dienen in diesen Zusammenhang als Kommunikationsmöglichkeit, Planungshilfe und Verwaltungswerkzeuge und ermöglichen dabei einen mobilen Zugriff auf Arbeits- und Planungsunterlagen. Durch diese Möglichkeiten können Unternehmen schneller und dynamischer auf einen umkämpften Markt reagieren.

Deutschland hängt bei dieser Entwicklung allerdings noch weit hinter anderen Industrienationen zurück. Trotz einer hohen Verbreitung von mobilen Endgeräten, schöpfen nur sehr wenige Unternehmen das volle Potential dieser Endgeräte aus. Besonders mittelständische Unternehmen verschenken durch dieses Versäumnis Umsätze in Milliardenhöhe. Laut einer Hochrechnung der Boston Consulting Group (BCG) besteht auf dem Markt ein bisher ungenutztes Umsatz- und Arbeitskräftepotential von 36 Milliarden Euro Umsatz bzw. bis zu 600.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Voraussetzung für die Realisierung dieser Potentiale sei die optimale Nutzung von mobilen Endgeräten auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite.

Möglichkeiten im Überblick

Besonders für Unternehmen mit vielen Außendienstmitarbeitern lohnt sich der Einsatz von Mobilfunkgeräten. Diese sind über spezialisierte Anbieter wie 1&1 erhältlich und können ohne größere Anpassungen im Arbeitsalltag eingesetzt werden. Dazu muss lediglich eine einheitliche Arbeitsanwendung (MWFM) auf den Geräten installiert werden, die den Daten-, Termin- und Dokumentenaustausch ermöglicht und von allen Mitarbeitern verwendet werden kann. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bietet das Mobile Workforce Management eine ganze Palette an Vorteilen.

  • Für Arbeitgeber bietet MWFM diverse Vorteile. Die mobilen Anwendungen ermöglichen stets einen aktuellen Überblick über den Auftragsstatus. Dadurch können Unternehmen dynamisch auf neue Aufträge reagieren und sparen in der Verwaltung Zeit und Kosten ein. Über die einheitliche, mobile Anwendung können Arbeitgeber unmittelbar mit ihren Mitarbeitern in Kontakt treten, jederzeit auf Kundenwünsche reagieren und wichtiges Feedback direkt an die zuständige Stelle weiterleiten. Dadurch wird es Unternehmen möglich, ihre innerbetrieblichen Prozesse zu optimieren und den Kontakt zu den Kunden transparenter und direkter zu gestalten.

  • Arbeitnehmer können auf diese Weise ihren Arbeitsfortschritt protokolieren, Kundenwünsche weitergeben und mit ihren Kollegen in Kontakt bleiben. In Service-Unternehmen könnten Außendienstmitarbeiter beispielsweise eigenständig Termine mit Kunden vereinbaren und diese in Minutenschnelle in das firmeninterne System eintragen. Dadurch sparen Unternehmen zeitaufwendige und unter Umständen auch teure Bürotätigkeiten ein. Des Weiteren können Mitarbeiter auf diese Weise Serviceberichte digital ausfüllen und in kürzester Zeit an ihre Vorgesetzten weiterleiten, was zur Einsparung von Papier- und Verwaltungskosten und zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch die direkteren Kommunikationswege führt. Genutzt werden solche Anwendungen beispielsweise bei ThyssenKrupp Aufzüge. Die insgesamt 1200 Servicetechniker des Großunternehmens nutzen bereits seit 2008 mobile Arbeitsumgebungen und regeln damit die täglichen Reparaturen, Ersatzteilbestellungen und Instandsetzungsarbeiten. Dadurch konnte die Leistung und das Auftragspensum des Unternehmens enorm gesteigert werden.

 Bildrechte: Flickr Close up of smartphone in hand Japanexperterna.se CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

(Redaktion)


 


 

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