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Neue Bürokratie für Arbeitgeber – das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Kündigungen und AGG

Für Kündigungen gelten ausschließlich die Bestimmungen zum allgemeinen und besonderen Kündigungsschutz. Dennoch enthält das Gesetz einige flankierende Regelungen, z.B. zur Berücksichtigung des Alters bei der Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen. Ihm darf kein genereller Vorrang gegenüber den anderen Auswahlkriterien zukommen, entscheidend müssen die individuellen Besonderheiten bleiben. Auch im übrigen enthält § 10 AGG zahlreiche, relativ konkrete Regelungen über die Möglichkeit, wegen des Alters unterschiedlich zu behandeln, unter anderem in Sozialplänen.

Schulung von Mitarbeitern

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, gegen Benachteiligungen einzuschreiten und vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen zu treffen. Entsprechende Schulungsveranstaltungen gelten als Erfüllung dieser Verpflichtung. Beschäftigte mit Weisungsbefugnis müssen besonders geschult werden, da dem Arbeitgeber deren Diskriminierungshandlungen zugerechnet werden.


 


 

AGG
Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

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1 Kommentar

von Stadler
10.12.06 18:44 Uhr
Junger Sachse für alten Wessi

Das sind die Früchte der deutschen Einheit die Ihr Politiker nicht erleiden müsst.
Fragen sie mich wie ich zur deutschen Einheit stehe.
Die Chinesern haben die Mauer und den Zaun mit Hongkong.
Und Korea würde uns den Fehler nicht nachmachen bei eventueller Staatlichkeit.

 

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