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Neue Bürokratie für Arbeitgeber – das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Schadensersatz und Entschädigung

Bei einem vom Arbeitgeber zu vertretenden Verstoß gegen ein Benachteiligungsverbot hat er den wirtschaftlichen Schaden zu ersetzen sowie eine Entschädigung für einen nichtvermögensrechtlichen Schaden zu zahlen. Während der Entschädigungsanspruch begrenzt ist auf immerhin 3 Monatsvergütungen, wenn der Bewerber um eine Stelle auch bei benachteiligungsfreier Auswahl nicht eingestellt worden wäre, sind sowohl der Entschädigungsanspruch gegenüber dem Bestqualifizierten und der Schadensersatzanspruch stets nach oben offen. Das „Horrorszenario“ eines benachteiligten Bewerbers, der bis zum Eintritt in die Rente eine „Aufstockung“ seiner Bezüge durch den Arbeitgeber, dem es im Prozeß nicht gelungen ist, nachzuweisen, daß der Bewerber ausschließlich aus sachlichen Gründen nicht eingestellt wurde, ist daher zumindest theoretisch nicht ausgeschlossen.

Rechtsanwälte REDEKER SELLNER DAHS & WIDMAIER
Mozartstraße 4-10 53115 Bonn Tel.: 0228 / 72625-0 www.redeker.de

(Axel Groeger)


 


 

AGG
Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

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1 Kommentar

von Stadler
10.12.06 18:44 Uhr
Junger Sachse für alten Wessi

Das sind die Früchte der deutschen Einheit die Ihr Politiker nicht erleiden müsst.
Fragen sie mich wie ich zur deutschen Einheit stehe.
Die Chinesern haben die Mauer und den Zaun mit Hongkong.
Und Korea würde uns den Fehler nicht nachmachen bei eventueller Staatlichkeit.

 

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