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Neue Derivate zur Kursabsicherung von Rohstoffpreisen immer beliebter

Gewinn erst am Ende der Laufzeit

Die Finanzprodukte haben unterschiedliche Laufzeiten, zumeist zwischen fünf und sieben Jahren. Entscheidend für den möglichen Anlagegewinn ist der jeweilige Preis der Rohstoffe am Ende der Laufzeit. Liegt der unterhalb eines zuvor festgesetzten Preises, wird der „Trigger“ des entsprechenden CTS bestimmt. Anleger haben durchaus die Möglichkeit innerhalb eines aktiv gemanagten CCOs die einzelnen Rohstoffderivate zu wählen, sie können sich aber auch auf ein bestimmtes Portfolio an Rohstoffen festlegen, das nach dem Kauf nicht mehr verändert wird.

Verlustrisiko bei vorzeitigem Ausstieg hoch

Der Nachteil bei dieser Anlageform ist die relativ lange Laufzeit. Aufgrund von Schwankungen auf den Rohstoffmärkten berechnen die Emittenten solcher Anlageprodukte entsprechende Ausstiegsgebühren. Entschließt sich ein Anleger zum vorzeitigen Ausstieg, kann dies zum Teil erhebliche Verluste bedeuten. Im umgekehrten Fall bieten Emissionshäuser dem Anleger aber auch höhere Risikoprämien, die jeweils nach einem Quartal in Form von Kupons ausgegeben werden.

Nachdem die Barclays Bank vor rund zwei Jahren die ersten CCOs auf den Markt brachte, haben eine ganze Reihe von Investmentbanken inzwischen nachgelegt. Darunter befinden sich u.a. Goldman Sachs, die Deutsche Bank und Lehman Brothers.

(Redaktion)


 


 

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