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Selbstlernende Webdienste

Neues Potenzial für Online-Shops

Mit selbstlernenden Wissensdatenbanken wie "Last.fm" oder "Pandora" können Online-Shops bei Jugendlichen auftrumpfen. Denn bei der User-Generation unter 20 Jahren stehen selbstlernende Webdienste hoch im Kurs. Bereits 37,5 Prozent von ihnen benutzen solche Webleistungen häufig und lassen sich von Kaufempfehlungen inspirieren. Die Hälfte nutzt diesen Service zumindest gelegentlich.

Das ist das Ergebnis der Trendumfrage "Vernetzte Kunden - Wie Web 2.0 das Online-Shopping verändert" der novomind AG in Zusammenarbeit mit wiwo.de und handelsblatt.com.

Die Wissensdatenbanken funktionieren ähnlich wie das Anlegen von Profilen bei Job- oder Wohnungsbörsen im Netz. Der Nutzer gibt einfach seinen Musik-, Literatur- oder Kinogeschmack in die Datenbank ein und bekommt individuelle Empfehlungen zu Angeboten, die ihm gefallen könnten. Interessant sind die Webservices besonders für Online-Shops. Sie können die hohe Akzeptanz von Wissensdatenbanken in der jungen Käuferschaft nutzen, um potenzielle Kunden auf ihre Shopseiten zu locken. Mit den individuellen Empfehlungen schaffen sie zusätzliche Kaufanreize bei den Kunden, die auf solche Datenbanken vertrauen, und erhöhen die Kaufwahrscheinlichkeit.

Bisher sind es vor allem junge Menschen, die auf Wissensdatenbanken zugreifen. Allerdings werden auch in älteren Altersschichten dynamische Web-Angebote beliebter. Über alle Altersgruppen gerechnet, greift bereits ein Drittel aller Internetuser auf Wissensdatenbanken wie "Last.fm" oder "Pandora" zurück, um sich über neue Trends zu informieren. Etwa die Hälfe der 21- bis 30-Jährigen hat diesen Dienst bereits ausprobiert, bei den über 50-Jährigen liegt der Anteil sogar noch etwas höher. Darüber hinaus schließt mehr als jeder vierte Ältere den zukünftigen Gebrauch nicht aus.

Gerade bei Frauen zeigt sich noch großes Potential bei der Nutzung von Empfehlungen durch dynamische Webservices. Knapp die Hälfte der weiblichen User gibt an, noch nicht auf entsprechenden Seiten zu surfen, es sich aber für die Zukunft gut vorstellen könnten. Bei den männlichen Befragten hingegen ist die Nutzung von Wissensdatenbanken bereits weiter verbreitet. 41 Prozent von ihnen haben ein persönliches Profil hinterlegt und lassen sich mindestens gelegentlich Produktempfehlungen zuschicken.

Der Berichtsband der Trendumfrage "Vernetzte Kunden - Wie Web 2.0 das Online-Shopping verändert" stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die im Auftrag der novomind AG in Kooperation mit wiwo.de und handelsblatt.com durchgeführt wurde. Dabei wurde untersucht, wo die derzeitigen Trends bei Web 2.0-Anwendungen liegen und wie Kunden diese nutzen. Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 30. Januar bis zum 28. Februar 2007 durchgeführt. Insgesamt nahmen 374 Endverbraucher teil.

(Redaktion)


 


 

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