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  • 25.07.2006, 15:40 Uhr
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Neues Produkt vloop bringt „Bewegung ins Netz“

Eine völlig neue Technologie, genannt „vloop“ revolutioniert das Internet. Entwickelt von den Motionet-Gründern Ingmar Bornholz und Benjamin Morgenstern, können Kunden, dank der innovativen Software, die als Community- Marketing-Instrument dient, durch Einbindung von Videos mit den Usern interagieren.

Dort wo die Konkurrenz nur einen Maus-Klick entfernt ist, bedarf es immer einer ausgefallenen Idee, die User nicht nur auf seine „Site“ zu locken, sondern sie dort auch halten zu können. Letzteres zu optimieren, stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar; so auch für das Management des intermedialen Tagesblatt Express.de. Hier wurden zwar genügend User der Website gezählt, jedoch verweilten sie nicht so lange wie erhofft.

 
„Kunden wollen partizipieren, mit teilhaben an der Gestaltung der Webseite“, so Benjamin Morgenstern, zusammen mit Ingmar Bornholz geschäftsführender Gesellschafter der „Motionet GbR “, welches sich die Vereinfachung von Kommunikation zum Ziel gesetzt hat. So bestechend einleuchtend die Problemanalyse war, so effizient waren auch die daraus resultierenden Programmvorschläge für das Online-Portal: Mit zwei kreierten Technologien, der „Streaming Media“ sowie der „Community- Marketing“ Technologie wurde der Internetauftritt neu gestaltet.
Streaming Media ist der Oberbegriff von Streaming Audio und Streaming Video und bezeichnet die aus einem Computernetzwerk empfangenen und gleichzeitig wiedergegebenen Audio- und Videodaten. Express.de nutzt diese Technologie mittlerweile zur Interaktion von multimedialen Inhalten.

Über das Community- Marketing kommen Menschen mit Unternehmen und Marken in Kontakt – dabei entsteht eine bidirektionale Konversation, die es den Usern ermöglicht nun auch selber Content zu generieren, sowohl untereinander als auch mit dem Unternehmen zu kommunizieren Eine ähnliche Strategie wird in Projekten mit express.de verfolgt.

„Wir wollen was bewegen“

Morgenstern und Bornholz arbeiteten seit bereits zwei Jahren in unterschiedlichen IT-Projekten zusammen. Aus dem Ansatz „es geht auch einfacher“ entstand im November 2005 die Motionet GbR. Die Betonung des Firmennamens liegt auf „Motion“ – was mit Bewegung oder technisch auch mit „Treibwerk“ zu übersetzen ist. Und etwas „bewegen, in welcher Form auch immer“, ist laut Morgenstern das maßgebliche Ziel der beiden Unternehmensgründer.

 

„Wir wollen Hemmschwellen gegenüber dem Internet und seiner Nutzung entgegenwirken und abbauen“, ergänzt Bornholz.

 

 

Entscheidende Bedeutung hat hierbei die eigens entwickelte Kerntechnologie „vloop“.
Ziel der Innovation soll es sein, alle nur erdenklichen Formate in das Flash-Format umzuwandeln und hochperformant ausliefern zu können.
Wozu das gut ist? Die entwickelte Software dient verschiedensten Funktionen, wie zum Beispiel zur Dokumentation von Bauprojekten in Bild, Ton, Video und Text.
Für den Bochumer Wasserwirtschaftsverband, „Emscher Genossenschaft“ konnte so der emscherplayer kreiert werden. Bei der Renaturalisierung der Emscher über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren werden in der derzeitigen Ausbaustufe Audio Menschen dazu animiert, ihre Heimat akustisch zu erfahren, zu begleiten und mitzugestalten. Weiterhin ist es dank der vloop-Technologie, Video Dateien ohne viel Aufwand abzulegen, anzuschauen und untereinander auszutauschen. Die Grundlagen der Software sind bereits fast zwei Jahre alt, wurden aber mit der Zeit stetig weiter entwickelt und perfektioniert.

„Natürlich war eine gewisse Grunderfahrung da“, erklärt Bornholz, der bei Motionet für die technische Produktentwicklung, Service-Angelegenheiten sowie auch für Datenschutzkonzepte zuständig ist. Durch die voran gegangene Arbeit im Dienstleistungsbereich und die daraus gesammelten Kenntnisse, gerade auch bezüglich der internen und externen Kommunikationsstruktur von Unternehmen, wuchs das gemeinsame Projekt und konnte dementsprechend den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden.

 

So ist auch die verwendete Software modular aufgebaut und damit individuell anpassbar. Funktionen können hinzugefügt beziehungsweise weggenommen werden, je nach Bedarf und Wunsch des Kunden.

 

 


 


 

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