Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Tagesmeldungen

Kaffeepreise ziehen an +++ Börsenfusion Frankfurt – New York +++ Puma wird zum Spitzensportler

Wichtige Meldungen des Tages kurz und knapp zusammengefasst:

Heut interessiert uns mal die Bohne

Gar kein kalter Kaffee: Die Preise für Rohkaffee steigen, und das bekommen die Verbraucher zu spüren. Die großen Discounter haben bereits angezogen, auch Tchibo verlangt ab Monatsende 50 Cent mehr für das Pfund Kaffee.

Kaffee ist mit Abstand das Lieblingsgetränk der Deutschen. Doch jetzt lernen auch die Menschen in China im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs den Kaffee zu schätzen, entsprechend steigt die Nachfrage. Und damit der Preis.

Innerhalb eines Jahres ist der Preis an den Börsen um mehr als 60 Prozent in die Höhe geschossen. Die edle Bohne ist damit auf einem Niveau, das sie zuletzt im Jahre 1994 hatte. Auch Brasilien, einer der wichtigen Anbauer, ist inzwischen selbst sein bester Kunde und wird zum Kaffeefreund. Das dürfte den Preis auf hohem Niveau halten.

Kommt die neue Superbörse?

Wer nicht fusioniert verliert. Wenn zwei Schwergewichte gemeinsame Sache machen, kann man an den Aktienkursen ablesen, wie der Coup bewertet wird. Die Börse als Barometer der Wirtschaft. Doch wie ist es zu bewerten, wenn zwei Börsen den Schulterschluss üben?

Frankfurt und New York, Deutsche Börse und NYSE Euronext Hand in Hand. Macht unterm Strich die weltgrößte Börse, mit einem Umsatz von mehr als vier Milliarden Dollar und einem sechsmal so hohen Marktwert. Der Deal kommt per Aktientausch zustande – anderes wäre ja von zwei Börsen auch nicht zu erwarten gewesen.

Um es allen recht zu machen schlüpft die neue Superbörse in eine noch zu gründende Holding mit Sitz in den Niederlanden. Wie bei „normalen“ Fusionen auch sind deutliche Synergieeffekte eine treibende Kraft. Im Falle Frankfurt/New York ist von 300 Millionen Euro an Einsparungen die Rede. Noch haben die Kartellwächter ein Wörtchen mitzureden, die Anleger haben schon ihr Urteil gefällt. Sowohl in Frankfurt (minus 1,7 Prozent) als auch in New York (minus 3 Prozent) verloren die Aktien der Börsen.

Gut gebrüllt, Puma!

Es lebe der Sport. Puma zumindest lebt gut davon. 2,71 Milliarden Euro setzte der Sportartikelhersteller im vergangenen Jahr um. Wie immer wenn ein Jahr mit Fußball-WM zu Ende geht, reiben sich die Großen der Branche die Hände.

So auch das 9.700 Mitarbeiter starke Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach. Beim Umsatz verzeichnet Puma eine Steigerung von 10,6 Prozent, der Gewinn liegt bei über 200 Millionen Euro – und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden.

Für Noch-Puma-Chef Jochen Zeitz ein starker Abgang. Denn der 47-jährige Manager wechselt vom beschaulichen Herzogenaurach nach Paris. Dort wird er für den Mutterkonzern PPR Edelmarken wie Gucci und Yves Saint Laurent betreuen. Einer geht also, aber 70 neue Mitarbeiter kommen. Aufgrund günstiger Prognosen für die kommenden Jahre werden allein am Stammsitz 70 neue Mitarbeiter eingestellt. Gut gebrüllt, Puma!

(Redaktion)


 


 

Puma
Börsenfusion
Umsatz
Niveau
Herzogenaurach
Preis
Kaffee
Deutschen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Puma" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: