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Mehr Getreide und Mais in Nordrhein-Westfalen

(ddp-nrw). Die Bauern in Nordrhein-Westfalen haben in diesem Jahr deutlich mehr Getreide und Mais angebaut als 2007. Rückläufig ist dagegen der Anbau von Kartoffeln, Raps und Zuckerrüben, wie die Landwirtschaftskammer NRW am Mittwoch in Bonn mitteilte.

Die Bauern in Nordrhein-Westfalen bearbeiten insgesamt knapp 1,069 Millionen Hektar Ackerland. Auf mehr als der Hälfte dieser Fläche, etwa 54 Prozent, wächst Getreide. Wichtigste Getreideart ist unverändert der Winterweizen, dessen Anbau mit 291.000 Hektar gegenüber dem Vorjahr um fast neun Prozent zunahm. Der Anbau von Wintergerste als Futtergetreide liegt unverändert bei 174.700 Hektar. Die Roggenfläche sank um acht Prozent auf 18.500 Hektar. 

Rückläufig ist die Winterrapsfläche in NRW. Sie liegt mit jetzt 59.640 Hektar um 18 Prozent unter dem Vorjahr. Die unbefriedigenden Preise haben auch dazu geführt, dass die Bauern weniger Kartoffeln anbauen. Hier ist die Anbaufläche um sechs Prozent kleiner geworden und beträgt nun 29.900 Hektar. Auch bei den Zuckerrüben verzeichnet die Kammer einen Rückgang von etwa 14 Prozent und kommt auf 53.400 Hektar. Ursache ist hier den Angaben zufolge die Einschränkungen durch die Zuckermarktordnung. 

Der Mais steht insgesamt auf einer Fläche von knapp 260.000 Hektar. Das sind fast 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Hintergrund sei hier der vermehrte Einsatz von Mais in Biogasanlagen. Die Angaben basieren auf einer Auswertung der vom Statistischen Landesamt durchgeführten flächendeckenden Bodennutzungserhebung.

(Redaktion)


 


 

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