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NRW.Bank an Unternehmen mit 72 000 Beschäftigten beteiligt

(ddp-nrw). Während die Politik im Fall Opel über eine mögliche Staatsbeteiligung streitet, investiert das Land Nordrhein-Westfalen offenbar längst über die staatliche NRW.Bank in zahlreiche Unternehmen. Laut einem Bericht der Essener WAZ-Gruppe (Dienstagausgabe) hält die Düsseldorfer Förderbank Anteile an rund 60 mittelständischen Firmen mit zusammen 72 000 Beschäftigten. Insgesamt stecke eine Summe von 110 Millionen Euro in den Unternehmen, sagte der Leiter des Beteiligungsgeschäfts der NRW.Bank, Peter Güllmann. Ziel sei es, das Beteiligungsgeschäft weiter auszubauen.

«Die privaten Banken haben sich weitgehend aus dem Beteiligungsgeschäft zurückgezogen», sagte Güllmann der WAZ-Gruppe. Der Mittelstand in Deutschland sei «chronisch unterfinanziert», was in der Finanzkrise besonders deutlich werde. Die NRW.Bank setze auf Minderheitsbeteiligungen in einer Größenordnung bis zu 20 Millionen Euro. «Jeder Euro, den wir in ein Unternehmen stecken, führt dazu, dass mindestens zwei Euro privates Kapital mobilisiert werden», erläuterte Güllmann. Geld der Steuerzahler floss nach seinen Angaben zum Beispiel in Medizin-, Software- und Biotechnologie-Firmen. Auch an einer Reformhauskette hat sich die NRW.Bank beteiligt.

(ddp)


 


 

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