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Verhandlungen vertagt

Erste Tarifrunde im NRW-Einzelhandel endet ohne Einigung

(ddp-nrw). Ohne Einigung ist am Freitag in Düsseldorf die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 440 000 Beschäftigten des nordrhein-westfälischen Einzelhandels zu Ende gegangen. Die Verhandlungen wurden auf die nächste Tarifrunde am 7. Mai in Düsseldorf vertagt. Beide Tarifvertragsparteien erklärten, dass sie möglichst schnell zu einem Ergebnis kommen wollten, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte.

ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent, mindestens jedoch um 135 Euro. Man erwarte nun von den Arbeitgebern in der nächsten Verhandlungsrunde ein «konkretes, verhandlungsfähiges Angebot», sagte die ver.di-Verhandlungsführerin Lieselotte Hinz

Hinz hatte im Vorfeld der Verhandlungen betont, dass die Beschäftigten im Einzelhandel seit Jahren Reallohnverluste hinnehmen mussten. Dabei gebe es im Handel «einiges zu verteilen». Monat für Monat erwirtschafte jeder Beschäftigte einen Gewinn von 564 Euro. Vor diesem Hintergrund sei die Forderung der Gewerkschaft mehr als gerecht. «Eine deutliche Erhöhung der Löhne und Gehälter ist ein Konjunkturprogramm, das sofort wirkt», sagte sie.

(Quelle: ver.di in Mitteilungen)

(ddp)


 


 

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