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Deutliches Nachfrage-Plus in der NRW-Industrie

(dapd-nrw). Die Auftragseingänge in der nordrhein-westfälischen Industrie haben im November 2010 preisbereinigt um 17 Prozent über denen des Vorjahresmonats gelegen.

Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, waren die Bestellungen aus dem Inland um zwölf Prozent und die Aufträge aus dem Ausland um 23 Prozent höher als im November 2009. Trotz dieser positiven Entwicklung konnten die aus der Finanzkrise resultierenden Rückgänge noch nicht wieder ausgeglichen werden.

Im November nahm die Nachfrage in fast allen Wirtschaftsbereichen zu und erreichte überwiegend zweistellige Zuwachsraten. Die Auslandsnachfrage stieg im Investitionsgütersektor aufgrund von Großaufträgen aus China und Russland um 34 Prozent, aber auch die Bestellungen aus dem Inland nahmen hier um 16 Prozent zu.

Die Hersteller von Vorleistungs- und Gebrauchsgütern konnten ebenfalls zweistellige Zuwachsraten gegenüber November 2009 verbuchen. Lediglich im Verbrauchsgütersektor mussten Rückgänge hingenommen werden, da die geringere Inlandsnachfrage durch das stagnierende Auslandsgeschäft nicht kompensiert werden konnte, hieß es.

(dapd )


 


 

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