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NRW-Innovationsminister Pinkwart als Ehrengast beim IHK-Neujahrsempfang 2007

Traditionell fand am 11. Januar 2007 der Neujahrsempfang der Kölner Industrie- und Handelskammer IHK statt. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik gaben sich die Ehre. Ehrengast in diesem Jahr war der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

„Angela Merkel weiß, was notwendig für Deutschland ist“, so begann IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer seine Rede vor den versammelten Gästen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätte sich in den vergangenen Monaten merklich verbessert, auch wenn die Globalisierung weiterhin eine große Herausforderung für die deutsche Industrie darstellt. Nach jüngsten Studien wird sich bis 2030 die globale Mittelschicht von derzeit 400 Millionen auf 1,2 Milliarden Menschen verdreifachen, eine große Chance für deutsche Unternehmen. „Wir sind um vieles besser als wir teuer sind“, so der Kölner IHK-Präsident.

Kritik an Ideologisierung der Politik

Nach den Worten Bauwens-Adenauers ist der Reformbedarf in Deutschland aber weiterhin groß genug. Als Beispiele nannte er die immer noch hohe Staatsverschuldung, eine demografische Trendumkehr, das Verhältnis von Gesellschaft und Rente sowie das Steuer - und Abgabensystem. Schließlich bedarf es auch einer gesellschaftlichen Debatte über die deutsche Leitkultur. Von der Politik erhoffe sich die Wirtschaft weniger Ideologie und Klientelpolitik. „Zur Unsicherheit kommt Neid und der führt zu Unsicherheit“, umschreibt Bauwens-Adenauer die Konsequenzen aus einer ideologisierenden Politik.

 

Auch die Ineffizienz der deutschen Sozialsysteme bedarf dringend politischer Steuerung. Der IHK-Präsident zitierte in diesem Zusammenhang eine Studie der Hans-Böckler- Stiftung , in der Deutschland im internationalen Vergleich bei der Effizienz nur auf dem 21., in punkto Sozialausgaben allerdings auf dem vierten Platz steht. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass noch mehr Geld für die Sozialsysteme die Probleme nicht wirklich lösen kann.


 


 

IHK Köln
IHK präsident
Paul Bauwens-Adenauer
prof. dr. andres pinkwart

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