Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Konjunktur

Thoben lehnt NRW-Konjunkturprogramm ab

(ddp-nrw). Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) hat Forderungen der Grünen nach einem Konjunkturprogramm für Nordrhein-Westfalen abgelehnt. «Die Auswirkungen der Bankenkrise auf die Realwirtschaft werden schmerzlich, aber begrenzt sein», sagte Thoben am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag. «Schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme sind der falsche Weg», fügte sie hinzu. Vielmehr sollten die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft weiter verbessert werden.

Grünen-Fraktionsvize Reiner Priggen hatte die schwarz-gelbe Koalition dazu aufgefordert, gegen eine drohende Rezession mit einem « sozial -ökologischen Zukunftsinvestitionsprogramm» vorzugehen. Das 1,6-Milliarden-Euro-Programm solle zum Teil auch über neue Schulden finanziert werden. Die Finanzierung könne zudem über Erlöse aus dem Emissionshandel und aus Fördermitteln der Wohnungsbauförderungsanstalt (Wfa) erfolgen.

Konkret fordern die Grünen ein 400 Millionen Euro umfassendes Mietwohnungsprogramm «Klima und Energie» für Investitionen zur Energieeinsparung vorrangig im Mietwohnungsbau. Weitere 400 Millionen Euro sollen für ein kommunales Gebäudeprogramm zur Energieeinsparung bei kommunalen Gebäuden eingesetzt werden. Ebenfalls 400 Millionen Euro solle das Land zusätzlich für die energetische Sanierung von Schulen und Kindergärten in Nordrhein-Westfalen ausgeben, sagte Priggen.

300 Millionen Euro solle das Land in die Sanierung der Hochschulen im Land stecken, forderte der Grünen-Politiker. 100 Millionen Euro seien für die Krankenhaussanierung sinnvoll.

(Redaktion)


 


 

Konjunktur
NRW-Konjunkturprogramm
Christa Thoben

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Konjunktur" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: