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Linke-Chef Lafontaine sieht «gute Aussichten» für NRW-Wahl

(ddp-nrw). Der scheidende Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine sieht für seine Partei «gute Aussichten», am 9. Mai in den Landtag von Nordrhein-Westfalen einzuziehen. «Nur die SPD weiß leider immer noch nicht, was sie will», sagte Lafontaine der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung» (Samstagausgabe).

«Herr Gabriel versucht, die Ausgrenzungsstrategie gegenüber der Linken fortzusetzen, was Zweifel an seiner politischen Urteilsfähigkeit aufkommen lässt. Und Frau Kraft ist zu zögerlich, klar zu sagen: Wenn es eine rot-rot-grüne Mehrheit gibt, will ich Ministerpräsidentin werden», erklärte Oskar Lafontaine.

Nach Ansicht von Lafontaine «spricht vieles dafür, dass die Grünen mit ihrer heimlichen Vorliebe für die CDU mit Rüttgers eine Regierung bilden» werden. Nur eine starke Linke verhindere, dass eine schwarz-grüne Koalition im Bundesrat «soziale Kürzungen mitträgt», betonte er.

Den Linke-Landesverband in NRW hält der Parteivorsitzende für regierungsfähig: «Es ist ein Märchen, dass die Linke sich einer Regierungsbildung verweigern würde.» Wenn die SPD in NRW den Ministerpräsidenten stellen wolle, komme sie «an uns nicht vorbei».

(ddp)


 


 

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