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61 Millionen Euro aus EU-Töpfen für Problemstadtteile in NRW

(ddp-nrw). Über 61 Millionen Euro fließen in diesem Jahr aus den Fördertöpfen der Europäischen Strukturfonds für Projekte der Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Damit stelle Brüssel knapp ein Viertel der gesamten Städtebauförderung des Jahres 2009 in Höhe von 261 Millionen Euro bereit, sagte Bauminister Lutz Lienenkämper (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Vor allem Kommunen im Ruhrgebiete profitierten von den EU-Geldern.

Die Fördermittel aus der EU sollen genutzt werden, um städtische Problemgebiete im Rahmen der Programme «Soziale Stadt» und «Stadtumbau West» aufzuwerten und Entwicklungshemmnisse in industriell geprägten Regionen zu beseitigen. Hinzu kommen Projekte der Infrastrukturförderung und Flächenentwicklung, der Emscherumbau und die Nutzung des industriellen Erbes bei der Kulturhauptstadt Ruhr2010, der Ruhrtriennale und der Route der Industriekultur.

Insgesamt fließen von 2007 bis 2013 1,28 Milliarden Euro aus der Ziel 2-Förderung der Europäischen Union (EFRE) nach NRW. Rund 30 Prozent des Gesamtbudgets, etwa 380 Millionen Euro, hat die Landesregierung für die Stadt- und Regionalentwicklung eingeplant.

(ddp)


 


 

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