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  • 27.08.2010, 15:26 Uhr
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  • Sprockhövel/Düsseldorf
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Tarife

IG Metall fordert für NRW-Stahlbranche sechs Prozent mehr Lohn

(ddp.djn). Die IG Metall fordert in der anstehenden Tarifrunde der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie für die 85 000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen eine Erhöhung der Einkommen um sechs Prozent.

Diesen Beschluss fasste am Freitag die Tarifkommission der Gewerkschaft in Sprockhövel. Die IG Metall will mit den Arbeitgebern in der Tarifrunde zudem eine Vereinbarung für faire Leiharbeit erzielen und ältere Arbeitnehmer entlasten.

«Vom Profit des Aufschwungs müssen alle Beschäftigten profitieren. In der Krise ist es uns gelungen, Jobs und Einkommen zu sichern. Nach diesem erfolgreichen Krisenmanagement muss sich zeigen, ob auch ein gutes Aufschwungmanagement mit den Stahl-Arbeitgebern geht», sagte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard.

Der derzeitige Tarifvertrag endet am 31. August. Die erste Tarifverhandlung beginnt am 6. September in Gelsenkirchen.

Bei den Gesprächen gehe es aber nicht nur um prozentuale Einkommenssteigerungen, hieß es. So will die IG Metall für die über 3000 Leiharbeiter in der Stahlindustrie die Gleichstellung per Tarifvertrag absichern. «In der Stahlindustrie darf es keine zwei Klassen von Beschäftigten geben. Wer als Leiharbeitnehmer in den Betrieb geholt wird, muss für gleiche Arbeit auch gleiches Geld bekommen», betonte Burkhard.

(ddp)


 


 

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