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Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

(dapd-nrw). Die Niederlande sind im ersten Halbjahr 2010 wichtigstes Abnehmerland für Waren aus Nordrhein-Westfalen gewesen. Insgesamt wurden Waren im Wert von 8,3 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert.

Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, bedeutet das ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankreich (7,4 Milliarden Euro; +13,8 Prozent) und das Vereinigte Königreich (5,0 Milliarden Euro; +20,2 Prozent). Alle EU-Länder zusammen nahmen Waren im Wert von 51,0 Milliarden Euro ab, das waren etwa zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Auch bei den Importen führten von Januar bis Juni 2010 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an. NRW bezog von dort Waren im Wert von knapp 13,7 Milliarden Euro (+21,5 Prozent). Auf den nächsten Plätzen rangierten die Volksrepublik China (7,5 Milliarden Euro; +25,1 Prozent), Belgien (5,8 Milliarden Euro; +12,3 Prozent) und Frankreich (5,8 Milliarden Euro; +5,7 Prozent). Nahezu zwei Drittel der NRW-Importe kamen aus EU-Ländern.

Die Exporte der nordrhein-westfälischen Wirtschaft summierten sich im ersten Halbjahr 2010 nach vorläufigen Ergebnissen auf 78,3 Milliarden Euro; das waren 15,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Wert der Importe stieg um 15,3 Prozent auf 83,9 Milliarden Euro.

(Michael Wojtek dapd)


 


 

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