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NUK Businessplanwettbewerb 2007 hat seine ersten Gewinner

Dienstleistungen weiter auf dem Vormarsch

Auch in diesem Jahr waren Geschäftsideen im Bereich Dienstleistungen erneut in der Mehrheit. 77 Prozent aller Einreichungen kamen aus diesem Bereich. Vor allem die Entwicklung des Internets zum so genannten Web 2.0 mit ihrem Ansatz des „user generated content“ hat in diesem Wettbewerb einige innovative und erfolgversprechende Ideen hervorgebracht. Nach langen Jahren der Stagnation gebe es in der IT-Branche wieder einen spürbaren Schub, der sich auch bei den Preisträgern der ersten Wettbewerbsstufe widerspiegelt. Keine Fortsetzung fand der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Trend in Richtung Wellness. Geschäftsideen aus diesem Bereich waren in diesem Jahr fast überhaupt nicht mehr vertreten. Lediglich drei Prozent der eingereichten Beiträge kamen z.B. aus dem Bereich Life Science, 14 Prozent aus dem Bereich Freizeit/Wellness. Mit 25 Prozent lag der Bereich IT/Internet jedoch mit deutlichem Abstand an der Spitze.

Bezogen auf die regionale Herkunft der Einreichungen bleibt die Region der absolute Schwerpunkt. Beiträge aus der Domstadt machen mit 43 Prozent den größten Anteil aus, Bonn folgt mit 21 Prozent aller Beiträge. Aus Düsseldorf, obwohl deutlich größer als Bonn, kommen indes lediglich elf Prozent. Für NUK-Vorstand Gottwald ein sicheres Zeichen, dass sich hier noch großes Potenzial verbirgt. Die restlichen Beiträge kamen aus anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen und auch aus dem gesamten Bundesgebiet.

NUK betont Sorgfalt bei der Jury-Entscheidung

Mit der Auswahl der Siegerbeiträge habe es sich die Jury auch in diesem Jahr nicht einfach gemacht, ergänzte NUK-Vorstand Gottwald. Grundsätzlich werden bei der Beurteilung des Businessplans schon während der ersten Wettbewerbsstufe in der Regel zwei Gutachten eingeholt. Das gesamte NUK-Team unter Führung der Projektleiterin Catharina During wählte dann auch der Gesamtheit der Bewerber die besten aus. In diesem Jahr schafften 17 Einreichungen diese erste Hürde. Nachdem die 17 Bewerber diese erste Schleuse überwunden haben, stellten sie ihre Geschäftsidee noch einmal der Jury in einer Präsentation vor. Neben dem NUK-Team sind dort auch die Vertreter des Sponsors, der Unternehmensberatung McKinsey sowie andere Fachberater vertreten. Aus den 17 Nominierten wählte die Jury dann schließlich fünf Haupt- sowie fünf Förderpreise aus, die als verdienten Lohn Schecks in Höhe von 500 bzw. 250 Euro entgegen nahmen. „Diejenigen, die in der ersten Stufe nicht berücksichtigt wurden, wollen wir damit jedoch nicht entmutigen. Eher wollen wir sie anspornen, weiterzumachen“, erläuterte Gottwald den Ansatz. „Wir sind keine Propheten und wissen nicht, ob der Siegerbeitrag tatsächlich nachhaltig erfolgreich wird“, so Gottwald abschließend.


 


 

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