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NUK startet 10. Businessplan-Wettbewerb in Köln

Aus einer Idee wird ein Projekt

Auch bei dem NUK-Wettbewerb stand zu Beginn eine Idee, entwickelt von drei gestandenen Persönlichkeiten aus führenden Positionen der Wirtschaft. Nach einem Treffen im Jahr 1996 verabredeten der damalige Vorstand des Kölner Gerling-Konzern Dr. Jürgen Zech, Sparkassenchef Gustav Adolf Schröder sowie der Leiter des Kölner McKinsey-Büros Joachim Hausen eine Idee aus den USA nach Deutschland zu importieren – den Businessplan-Wettbewerb. „Wir waren zwar nicht die ersten, die eine solche Idee realisierten, aber wir waren nahe dran“, so NUK-Vorstandsmitglied Dr. Dietrich Gottwald, gleichzeitig Gründer und Geschäftsführer des Kölner Systemhauses Omikron.

So wurde der Verein Neues Unternehmertum Köln e.V. am 27. August 1997 gegründet und startete im Herbst des gleichen Jahres seinen ersten Businessplan-Wettbewerb. Der Sieger des damaligen Wettbewerbs, das Biotech-Unternehmen amaxa biosystems GmbH, gibt es heute noch. Trotz schwieriger Zeiten und einiger Rückschläge arbeitet das Unternehmen seit einigen Jahren profitabel. Rund 150 Mitarbeiter, davon 30 in den USA, entwickeln und vermarkten technische Geräte für High-Tech-Anwendungen im Biologiebereich, und das äußerst erfolgreich, wie Gründer und Geschäftsführer Rainer Christine den Gästen erläuterte. 20 Millionen Euro Umsatz und ein jährliches Umsatzwachstum von ca. 30 Prozent sprechen eine klare Sprache.

Businessplan als Planungs- und Steuerungsinstrument

Beispiele wie amaxa sind sicherlich die absoluten Highflyer, denn eine gute Geschäftsidee bedeutet nicht zwangsläufig auch den Durchbruch beim Geschäftserfolg. „Aus 10.000 Geschäftsideen werden 100, vielleicht 150 oder 200 tatsächlich zu Unternehmen“, schätzt NUK-Vorstand Gottwald. Ebenso wichtig für den Erfolg einer Unternehmensgründung ist die Frage, ob der junge Unternehmer ein „Unternehmertyp“ ist oder – statistisch erfolgversprechender – ein Team mit unterschiedlichen Charakteren eine Unternehmung startet. Und schließlich ist die Finanzierung gerade für junge Unternehmer ein zentrales Problem, an dem viele Gründer bereits in einer frühen Phase scheitern. Der Businessplan erfüllt daher mehrere Aufgaben. Er ist zugleich Planungs- und Steuerungsinstrument und bietet damit in allen Phasen der Unternehmensgründung und –entwicklung wertvolle Orientierungspunkte, erläuterte Kreissparkassenvorstand Wolfgang Schmitz. Und selbst, wenn Teilnehmer am Wettbewerb bei den Würdigungen nicht berücksichtigt werden, ist er immer noch ein Qualifizierungsinstrument. Immerhin wissen die Teilnehmer mehr als vorher, auf was sie beim Weg in die Selbständigkeit achten müssen.


 

 

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