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Fritz Schramma

Kölns Oberbürgermeister verzichtet auf Besuch der Olympia-Eröffnung

Entgegen den bisherigen Planungen wird Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) nicht an der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Peking teilnehmen. Diese Entscheidung werde von den vier demokratischen Ratsfraktionen in Köln mitgetragen, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Freitag mit.

Schramma war von der Stadtregierung der Kölner Partnerstadt Peking zu der Zeremonie eingeladen worden und hatte bislang vorgehabt, diese Einladung auch anzunehmen.

Angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste in Tibet war die Position Schramma von mehreren Kölner Kommunalpolitikern massiv kritisiert worden. Zum Umdenken hätten nun Meldungen geführt, wonach die chinesische Führung plane, in den Monaten Juli und August alle ausländischen Studenten aus dem Land zu weisen. Hiervon seien auch unmittelbar Projekte der Universität Köln betroffen, hieß es weiter.

Dessen ungeachtet wird eine Kölner Delegation vom 6. bis 15. August nach Peking und Xi'an reisen, um die Kontakte in den Bereichen Sport, Kultur und Wirtschaft auszubauen. Die jetzige Absage richte sich nicht gegen die olympische Idee, sagte Schramma. So überlege man zurzeit, statt der Eröffnungsfeier gemeinsam einen der olympischen Wettbewerbe zu besuchen, an dem Kölner und Pekinger Sportler beteiligt sind. Bei den Gesprächen mit den chinesischen Gastgebern werde es auch darum gehen, «mit der nötigen Sensibilität die Frage der Menschen- und Bürgerrechte zu thematisieren», betonte Schramma.

(Redaktion)


 


 

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