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Köln präsentiert Wirtschaftsstandort

Oberbürgermeister Schramma zur geplanten China-Reise

Die Förderung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zu Peking und der Ausbau der wirtschaftlichen Kontakte in Xi’an stehen im Mittelpunkt der neuntägigen China-Reise der Stadt Köln vom 6. August bis 15. August 2008. Eine Delegation mit Kölns Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans, und Vertretern der Wirtschaftsförderung sowie voraussichtlich von der Kölner Universität werden Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma begleiten.

Im Rahmen dieses Besuches wurde Oberbürgermeister Schramma offiziell von der Stadtregierung Peking zur Teilnahme an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking eingeladen. Vorgesehen ist auch eine Teilnahme des Kölner Wirtschaftsdezernenten an der Eröffnungsfeier. Dies wird derzeit noch mit dem Protokoll des Gastgebers geklärt.

Die Teilnahme an diesen Feierlichkeiten steht im Zusammenhang mit einer Köln-Präsentation in Peking im unmittelbaren Umfeld des olympischen Geschehens. Vorgesehen sind ein Empfang der Stadt Köln sowie eine Kölner Medien-Lounge für die international tätigen Medien.

Zur Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking erklärte heute Oberbürgermeister Fritz Schramma:“ Die Stadt Köln beobachtet mit großer Sorge die politische Entwicklung in China und in Tibet. Seit über 20 Jahren unterhält Köln intensive städtepartnerschaftliche Beziehungen zu Peking.

Es kann uns nicht gleichgültig sein, wenn die Pressefreiheit in China eingeschränkt wird. Und es kann uns nicht gleichgültig sein, wenn in Tibet eine jahrhundertealte Kultur marginalisiert und unterdrückt wird.

Der Olympische Gedanke steht für fairen Wettbewerb, Völkerverständigung und Frieden. In seiner Festrede zum 125-jährigen Jubiläum des Deutschen Ruderverbandes hier in Köln bekräftigte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Herr Dr. Thomas Bach, dass gerade der Sport Brücken bauen kann und dass insbesondere Olympische Spiele der Förderung des Dialogs und der Verständigung dienen.

In dieser weltweiten zivilen Bewegung liegt eine Kraft, die mit dazu beitragen wird, die Bürger- und Menschenrechte in der Volksrepublik China zu stärken. Meine bisherigen Aufenthalte und Kontakte zu unseren befreundeten Organisationen und Institutionen in Peking stimmen mich da sehr zuversichtlich.

Von daher schließe ich mich den jüngsten Äußerungen des IOC-Präsidenten Jacques Rogge an, der sowohl eine rasche und friedliche Lösung in Tibet forderte als sich auch erneut gegen einen Olympia-Boykott aussprach.

Ich darf darauf hinweisen, dass es auch langjährige Auffassung der verschiedenen Bundesregierungen war, gerade in Zeiten großer politischer Differenzen und Auffassungsunterschiede die unmittelbaren bilateralen Kontakte und Freundschaften auf kommunaler, sportlicher, sozialer und gesellschaftlicher Ebene aufrecht zu erhalten. Dies ist auch ein unterstützendes Signal für reformwillige Kräfte im Lande.“

(Redaktion)


 


 

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