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Online-Trends

Online-Marketing 2010: Acht Trends auf einen Blick





Zum Ende eines Jahres werden sie wieder spekuliert, erwartet und diskutiert: Die Online-Trends für das neue Jahr. Welche Themen beherrschen die Medien, wie entwickelt sich die Nutzerschaft, welche Technologien müssen genutzt werden und wie fallen Unternehmen am besten auf?

Wirklich neue Fragestellungen werden sich für das kommende Jahr nicht ergeben. Auch die Bereiche, die genauer betrachtet werden, überraschen nicht wirklich. Wieder sind das Web 2.0, Video im Web, das mobile Internet und auch E-Commerce heiße Anwärter für Diskussionsrunden, Konferenzen, Messen und Roadshows. Wer also diese Begriffe auf dem nächsten Meeting elegant fallen lässt, wird wenig Aufmerksamkeit damit erregen können. Der neue Trend unter den Trends heißt Differenzierung.

Kommunikation und Information sind nach wie vor die Hauptgründe zur Nutzung des Internets. Die Basis bilden alte und neue Technologien, die den sinnvollen und effizienten Umgang mit den neuen Medien erst ermöglichen. Innerhalb dieser Grenzen zeigen die Nutzer spezielle Gewohnheiten und Ansprüche, die auf Individualität und Ubiquität abzielen. Deshalb heißt es nicht nur ab dem folgenden Jahr einen genaueren Blick auf das Internet und seine Nutzer zu werfen, um es in ihre Wünsche, Angebote und virtuellen Möglichkeiten zu zerlegen. Auch in nächster Zukunft werden spezialisierte Inhalte und deren Allgegenwärtigkeit die Trends im Online-Bereich bestimmen.

Die folgenden Trends werden im nächsten Jahr entscheidend dazu beitragen, die Informations- und Kommunikationskultur weiter mit zu formen und gleichzeitig neue Standards für das Online-Marketing setzen.

Trend 1: Social Media Marketing

Um die Bekanntheit einer Marke auf- und auszubauen, müssen in bestimmten wirtschaftlichen Segmenten neue Kommunikationswege beschritten werden. Das Internet hat sich längst als akzeptiertes und hoch frequentiertes Medium etabliert, so dass hier neue Zielgruppenpotenziale ausgeschöpft werden können. Die Besonderheit bei dem Einsatz von Social Media Marketing liegt in dem aktiven Einbezug der Nutzer zur Gestaltung und viralen Verbreitung der Markenbotschaften. Dies funktioniert nur, wenn die Nutzer wirklich überzeugt von einer Marke sind, sich nicht für Werbezwecke ausgenutzt fühlen und einen persönlichen Mehrwert für sich entdecken.

Dafür ist es wichtig, jeden einzelnen Nutzer als das Individuum anzusehen, das er in dem Moment seiner Online-Präsenz darstellt. Das heißt, sowohl seine unterschiedlichen Interessen als auch seine persönliche Vernetzung zu berücksichtigen. Mitglieder in sozialen Netzwerken interessieren sich meistens für Neuigkeiten und Innovationen und lassen sich gerne überraschen. Sie zählen zu den Early Adopters und leiten Informationen nach einer persönlichen Bewertung an ihre Freunde und Bekannte weiter. Damit erhalten sie Anerkennung im engeren und weiteren Bekanntenkreis, stehen in einem direkten Zusammenhang mit dem anbietenden Unternehmen und fühlen sich in ihrer Meinung respektiert. Sie gestalten die Markenidentität mit. Auf diese Weise entstehen im besten Fall virale Marketing-Effekte, die sich bei kontinuierlicher Kontrolle intelligent steuern lassen.

Trend 2: Apps

App ist die Kurzform für Application, zu Deutsch also Applikation. Damit sind kleine Hilfsprogramme für Multimedia-Handys gemeint, die dem Besitzer einen individuellen Zusatznutzen bieten. Vorreiter ist das derzeit äußerst populäre iPhone. Mit einer App ist der Nutzer in der Lage, die optimale Kochzeit für ein Ei festzustellen, aktuelle Flugdaten auf der Flugreise zu ermitteln, den eigenen Standort auf einer Landkarte zu markieren oder ein Bierglas zu simulieren. Rund 100.000 Apps stehen im iTunes App Store zur Verfügung, teils von den Apple-Profis entwickelt, teils von freien Programmieren zum Download angeboten.

Die Anzahl der iPhone-Nutzer wächst stetig. Zwar werden zurzeit nur rund 20% der zur Verfügung stehenden kostenlosen und kostenpflichtigen Apps genutzt, doch das Interesse steigt stetig. Denn so individuell die Ansprüche des mobilen Nutzers werden, so persönlich möchte er auch seinen mobilen Zugriff auf verschiedene Dienste gestalten. Die Applikationen müssen einen Mehrwert für den Nutzungsalltag darstellen und nahtlos in denselben zu integrieren sein. Auf diese Weise finden sie, und die damit verbundene Marke, einen festen Platz im Leben des Nutzers eingeräumt.

Trend 3: Social Commerce

Der Begriff dreht zurzeit seine Runden durch die Shopping-Welt. Der Kunde ist im Web wirklich König, denn er entscheidet darüber, bei wem er was wie oft und auf welche Weise kauft. Gefällt ihm ein Produkt oder ein Anbieter nicht, dann wechselt er diese. Darüber hinaus findet er genau auf seinen Geschmack zugeschnittene Angebote, sofern die Shop-Anbieter auf seine Wünsche und Vorstellungen dezidiert eingehen. 1:1-Marketing stellt den Kunden in den Mittelpunkt und filtert jede einzelne Vorliebe heraus.

Der zufriedene Kunde erzählt gerne von seinen positiven Erfahrungen und teilt diese mit seinem sozialen Netzwerk. Er spricht Produkt- und
Anbieterempfehlungen aus, verfasst Bewertungen und wirbt auf seinen eigenen Webpräsenzen für seinen auserkorenen Onlineshop. Der Kunde wird somit zum indirekten und direkten Verkäufer.


 


 

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2 Kommentare

von ESEO
18.12.09 08:54 Uhr
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ich komme nicht auf die zweite Seite....

von Redaktion
18.12.09 09:43 Uhr
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Vielen Dank für den Hinweis.

Wir haben das Problem behoben.