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Online-Pranger für Schüler landet auf dem Index

Die Mobbing-Seite für Schüler gibt es immer noch. Jedoch soll jetzt dafür gesorgt werden, dass sie weniger Schaden anrichten kann. Hierzu wurde sie auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) gesetzt. Was Betroffene tun sollten.

Auf einer Webseite werden Schüler dazu ermuntert sich gegenseitig fertigzumachen. Dies hat nicht nur zu dem Austausch von übelsten Beleidigungen unter Schülern geführt, wobei die Täter sich aufgrund der angeblichen Anonymität im Netz sicher wähnen. Im einen Fall soll ein Opfer von 20 Jugendlichen zusammengeschlagen worden sein.

Derzeit laufen gegen die Verantwortlichen polizeiliche Ermittlungen wegen Straftaten wie Beleidigung, Verleumdung und übler Nachrede. Die Seite wurde jetzt auf die Indexseite gesetzt. Dies führt nicht nur dazu, dass sie von Jugendschutz-Filterprogrammen erfasst wird. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sie zumindest über die großen Suchmaschinen wie Google und Yahoo nicht mehr aufgefunden wird. Immerhin ein erste Schritt, um diesem verantwortungslosen Treiben Einhalt zu gebieten.

Betroffene Schüler sollten sich an die Polizei wenden und alle Beiträge durch Screenshots dokumentieren.

(Christian Solmecke)


 


 

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