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Web-Controlling

Online-Statistiken werden zur Chefsache

Lange Zeit waren Web-Statistiken vor allem für IT-Mitarbeiter von Bedeutung. Dank ausgefeilter Analysemethoden wächst jetzt das Interesse der Unternehmensleitung an diesen Daten. Schließlich eröffnet die Auswertung des Besucherverhaltens auf Webseiten dem Management handfeste Erkenntnisse von hoher betriebswirtschaftlicher Relevanz.

Möglich macht dies neben moderner Technik, vor allem das Wissen um eine systematische Erhebung, Zusammenführung und Auswertung von unterschiedlichen Datenquellen. „Ein multimediales Kundenverhalten erfordert eine medienübergreifende Datenanalyse", weiß Renate Adler, Vizepräsidentin des BVBC und Leiterin des Arbeitskreises Controlling . „Gerade die Verbindung von Online- und Offline-Daten ermöglicht eine ganz neue Analysequalität." Ein fundiertes Web-Controlling wird zu einem wichtigen Baustein des Customer Relationship Managements (CRM).

Besonders deutlich wird die Bedeutung des Web-Controllings im Bereich Kundenservice. Viele Unternehmen haben den Abruf von Service-Leistungen weitgehend ins Netz verlagert. Eine systematische Auswertung der Kundenresonanz bietet wertvolle Hinweise zur Kundenbindung und Produktentwicklung. Das Web-Controlling eröffnet enorme Potenziale. Viele Firmenchefs werden es zukünftig als zentrales Planungs- und Steuerungsinstrument für ihr unternehmerisches Handeln einsetzen.

Welche Rückschlüsse Online-Daten heute ermöglichen Eine systematische Analyse von Online-Nutzerdaten liefert weit mehr als eine reine Besucherstatistik. Das Zahlenwerk birgt wertvolle betriebswirtschaftliche Kennzahlen für unterschiedliche Felder - von Kundenservice bis hin zu Sicherheitsfragen.

1. Kundenwünsche verstehen:
Das Interesse von Online-Besuchern drückt sich nicht nur in Seitenabrufen und Verweildauer aus. Gerade Dialogangebote wie Newsletter oder Umfragen liefern wertvolle zusätzliche Erkenntnisse. Die geschickte Erhebung und Auswertung von Online-Daten kann zu einem ganz neuen Kundenverständnis führen. 2. Marketing verbessern:
Viele Unternehmen sprechen Kunden gezielt mit Google-Anzeigen an. Durch Datensynchronisationen können nicht nur Suchwortanalysen, sondern auch Umsatz-, Warenkorb- oder ROI-Berechnungen aufgestellt werden. Dadurch werden aus Kampagnen-Kennzahlen auch betriebswirtschaftliche Indikatoren. 3. Betrugsfälle vermeiden:
Mit Zunahme des elektronischen Handels wächst auch die Gefahr des Klickbetrugs. Web-Controlling deckt vorgetäuschte Klicks schnell und zuverlässig auf. Vertriebs- und Werbepartner, die mit simulierten Klicks ihre Provisionen in die Höhe treiben wollen (so genanntes „Affiliate-Hopping"), werden ausgebremst.

(Redaktion)


 


 

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