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  • 11.01.2007, 15:05 Uhr
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Online-Werbeumsätze: Bitkom-Zahlen mangelt es an solider Datenbasis

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW weist im Zusammenhang mit den jüngst kolportierten Umsatzzahlen für den deutschen Online-Werbemarkt auf die bereits im September prognostizierten Umsätze in Höhe von insgesamt 1, 65 Milliarden Euro hin.

In Zusammenarbeit mit Nielsen Media, den führenden deutschen Vermarktern für klassische Online-Werbung sowie in den Bereichen Suchwortvermarktung und Affiliate-Marketing hat der OVK in den letzten Jahren eine fundierte Methodik entwickelt, auf die im Unterschied zum Bitkom im Rahmen der Veröffentlichung der Marktzahlen ebenso detailliert eingegangen wird wie auf die Datenbasis.

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten der OVK und der BVDW mit verschiedenen Partnern zusammen, um die Umsätze der gesamten Onlinewerbung angemessen zu erfassen. Durch die Kooperation mit Nielsen Media, der AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung), der Infonline sowie den führenden Anbietern und Vermarktern in den Bereichen klassische Online-Werbung, Suchwortvermarktung und Affiliate-Marketing ist die Angabe der Gesamtumsätze adäquat erfasst und methodisch abgesichert. „Vor diesem Hintergrund ist es für die Entwicklung der gesamten Branche abträglich, wenn Zahlen in den Markt getragen werden, die nicht nur viel zu niedrig, sondern zudem überhaupt nicht belegt sind“, fasst BVDW-Präsident Arndt Groth den Unmut der Marktteilnehmer über die unlängst veröffentlichten Bitkom-Zahlen zusammen.

785 Millionen Euro für klassische Online-Werbung

Der OVK hatte anlässlich der Fachmesse OMD bereits im September seine Prognose für das Jahr 2006 abgegeben. Demnach stiegen die Werbeinvestitionen im Online-Bereich im letzten Jahr um 59 Prozent auf insgesamt 1,65 Milliarden Euro. „Ohne eine Berücksichtigung der zusätzlichen Umsatzbringer Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing kann grundsätzlich kein vollständiges Bild des Onlinewerbemarktes gezeichnet werden“, so Wolfhart Fröhlich, Country Manager der MIVA Deutschland GmbH. „Für den so genannten klassischen Online-Werbemarkt, der im letzten Jahr stark gewachsen ist, schätze ich das Volumen tendenziell höher ein.“ Das belegen die Zahlen der OVK Online-Werbestatistik. Demnach entfielen rund 785 Millionen Euro der Gesamtumsätze auf den Bereich der klassischen (grafischen) Online-Werbung. Also deutlich mehr als die 480 Millionen Euro, wie von dem eigentlich auf TV-Vermarktung spezialisierten Bitkom-Partner Thomson Media Control behauptet.


 


 

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