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Erster Adam läuft in Eisenach vom Band

Im Thüringer Opel Werk in Eisenach läuft am Donnerstag der erste Opel Adam vom Band. Mit ihm wird das Portfolio des angeschlagenen deutschen Autobauers um ein Lifestyle-Auto ergänzt.

Mit neuen Modellen versucht Opel, den eigenen Absatz anzukurbeln. Der Kampf ums Überleben hält bei dem deutschen Automobilhersteller weiter an. Durch die Serienfertigung des neuen Kleinwagens werden im jüngsten Werk in Deutschland zunächst Arbeitsplätze gesichert. Trübsal herrscht dagegen weiter in Bochum. Das Werk steht an dem 50 Jahre alten Standort im Ruhrgebiet vor dem Aus. 2016 soll die Autofertigung in Bochum beendet werden.

Adam gilt als neuer Hoffnungsträger

Für Opel selbst ist der Adam der neue Hoffnungsträger. Der Stadtflitzer hat eine Länge von 3,70 Metern und soll nach Angaben eines Sprechers des Herstellers kein Nischenmodell sein. Für Opel soll er sich zum Volumenmodell entwickeln. Derweil steckt Opel weiter tief in der Krise. Wie bekannt wurde, erwartet General Motors allein für das letzte Jahr in Europa einen Verlust in Höhe von bis zu 1,4 Milliarden Euro.

Bei Opel gibt es mit Blick auf den Adam keine Absatzprognosen. Nach Schätzungen von Ferdinand Dudenhöffer könnte der Opel Adam jährlich rund 50.000 Mal verkauft werden. Mit diesen Absatzzahlen würde Opel sicherlich nicht der ganz große Durchbruch gelingen. Allerdings würde sich der Adam so zum wichtigen Puzzle-Teilchen für die Zukunft entwickeln. Nach Angaben von Opel sind bei dem Adam zigtausend Variationsmöglichkeiten vorhanden. Demnach soll sich das Lifestyle-Auto sowohl Innen als auch Außen an den Geschmack des jeweiligen Kunden anpassen lassen.

(Christian Weis)


 


 

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