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Rüttgers hat noch nicht für ein Opel-Übernahmekonzept entschieden

(ddp). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat sich vor dem entscheidenden Treffen am Abend im Kanzleramt bezüglich der Zukunft des angeschlagenen Autoherstellers Opel noch nicht auf ein Übernahmekonzept festgelegt. Er habe jedoch klare Kriterien, nach denen er seine Entscheidung fällen werde, sagte er am Mittwoch im Deutschlandfunk. Dazu gehöre vor allem, dass die Opel-Mitarbeiter gut in die Lösung eingebunden würden.

Bisher haben der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna, der italienische Autokonzern Fiat, der US-Finanzinvestor Ripplewood und der chinesische Autohersteller Beijing Automotive Industry (BAIC) Konzepte für eine Opel-Übernahme abgegeben. Magna plant demnach den Abbau von 2500 Stellen in Deutschland, davon allein 2200 im Bochumer Werk.

Es sei unfair, dass bei diesem Modell einer Restrukturierung der Personalabbau hauptsächlich in Bochum stattfinden solle, kritisierte Rüttgers. Da fordere er Nachbesserungen, «mit Brief und Siegel». Das werde eine «zentrale Frage» beim abendlichen Treffen sein, bei der sich die Bundesländer und die Regierung nicht auseinanderdividieren ließen. Magna hatte bereits angekündigt, zu Verhandlungen bereit zu sein.

Rüttgers betonte weiter, dass die Voraussetzung für alles sei, dass die amerikanische Regierung mitspiele. Letztlich werde bei der Opel-Mutter General Motors die Entscheidung gefällt. Die möglichen Steuergelder der Bundesregierung und der Bundesländer müssten in die Mitarbeiter in Deutschland investiert werden.

(Redaktion)


 


 

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