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  • 10.09.2009, 14:41 Uhr
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Opel Verkauf

Opel geht offenbar an Magna

(ddp-nrw). Die seit Monaten andauernde Hängepartie um die Zukunft von Opel ist offenbar zu Ende. Der Verwaltungsrat des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) hat sich für einen Verkauf des Rüsselsheimer Autoherstellers an ein Konsortium um den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna entschieden, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Donnerstag aus informierten Kreisen erfuhr. Für Opel geboten hat ein Konsortium um Magna und die russische Staatsbank Sberbank sowie der belgische Finanzinvestor RHJ International.

Offiziell war von GM bisher lediglich zu erfahren, dass der Verwaltungsrat eine Entscheidung über die Zukunft von Opel gefällt hat. Der Vorsitzende des Beirates der Opel- Treuhand -treuhand-die-uebertragung-von-rechten-an-dritte-_id43347.html'>Treuhand , Fred Irwin und der GM-Chefunterhändler John Smith wollen auf einer Pressekonferenz am (heutigen) Donnerstag um 16.15 Uhr in Berlin darüber informieren. Weitere Details wurden offiziell nicht bekannt.

Die Magna-Lösung ist die von der Bundesregierung und von Arbeitnehmervertretern favorisierte Option. Daneben waren noch eine Übernahme durch den belgischen Finanzinvestor RHJ International, ein Verbleib bei GM sowie eine Insolvenz im Gespräch. Zuletzt hatten sich vor allem die Anzeichen für einen Verbleib Opels bei GM verdichtet. Dies hätte für die rund 25 000 Opel-Beschäftigten in Deutschland harte Einschnitte bedeutet.

ddp/rab/mwo

(ddp)


 


 

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