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Rüttgers: Dürfen bei Opel-Rettung keine Option beiseite legen

(ddp). Nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) ist es bei den Bemühungen um eine Lösung für den angeschlagenen Autohersteller wichtig, dass keine Option zur Seite gelegt wird. Dies gelte auch für eine Insolvenz, sollten die Verhandlungen scheitern, sagte er vor einer gemeinsamen Präsidiumssitzung von CDU und CSU am Montag in Berlin. Er zeigte sich optimistisch, dass es zu keiner Insolvenz des angeschlagenen Autoherstellers kommen werde.

Zugleich sei er froh, dass es sowohl Angebote von Fiat als auch Magna gebe, die jeweiligen Angebote nachzubessern, so Rüttgers weiter. Dies sei auch für den Standort Bochum von Vorteil.

Sein hessischer Amtskollege Roland Koch (CDU) wiederholte vor der Sitzung, dass eine Insolvenz die «schlechteste aller denkbaren Lösungen» sei. «Es darf nicht der öffentliche Eindruck entstehen, es gebe vier gleichberechtigte Möglichkeiten. Es gibt drei Angebote und wenn wir da nicht zu einem Verhandlungsergebnis kommen, wäre das schlecht.» Koch kündigte an, dass bis Mitte der Woche eine Entscheidung getroffen werde.

Neben dem italienischen Hersteller Fiat hatten auch der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna sowie der US-Finanzinvestor Ripplewood ihr Interesse bekundet.

(ddp)


 


 

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