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NRW muss bis zu 450 Millionen Euro für Opel-Rettung zahlen

(ddp). Die nordrhein-westfälischen Steuerzahler müssen bis zu 450 Millionen Euro für die Rettung des Autobauers Opel aufbringen. Wie ein Sprecher des Düsseldorfer Wirtschaftsministeriums am Freitag auf ddp-Anfrage mitteilte, laufen derzeit Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und den anderen europäischen Staaten mit Opel-Standorten über Finanzhilfen im Rahmen des geplanten Verkaufs an Magna.

Bereits im Frühjahr war von Deutschland ein Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zugesagt worden. Davon sind nach Angaben des NRW-Wirtschaftsministeriums bislang 1,3 Milliarden Euro geflossen. Das Land NRW steuert maximal 150 Millionen Euro zu dieser Summe bei. Dies hatte der Finanzausschuss des Landtags Ende Mai mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen.


Nun sollen die Finanzhilfen auf 4,5 Milliarden Euro aufgestockt werden. Ob die zusätzlichen drei Milliarden Euro als Bürgschaft oder als Kredit fließen sollen, ist den Angaben zufolge noch nicht entschieden. Insgesamt will das Land bis zu 450 Millionen Euro zur Verfügung stellen, hieß es. Opel beschäftigt allein am Standort Bochum rund 5000 Menschen.

(ddp)


 


 

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