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Zeitung: Chinesen wollen Opel-Übernahme offenbar ohne Jobabbau

(ddp-nrw). Kurz vor dem Gipfeltreffen im Bundeskanzleramt zur Zukunft Opels am Mittwochabend hat Presseangaben zufolge kurzfristig ein vierter Bieter ein Angebot für eine Übernahme des Autobauers abgegeben. Nach Informationen der in Berlin erscheinenden Tageszeitung «Die Welt» (Mittwochausgabe) will der chinesische Autokonzern Bejing Automotive Industry Holding Company (BAIC) bei Opel einsteigen und dabei auf einen Abbau von Stellen in Deutschland verzichten. Laut Angaben aus Finanzkreisen hat BAIC offenbar auch eine Garantie für den Bestand aller deutschen Werke abgegeben - das allerdings nur für zwei Jahre. Außerdem würden die Pekinger mit weniger Staatsbürgschaften auskommen als die anderen Kandidaten, heißt es in den Kreisen.

Bereits in der vergangenen Woche sei ein formelles Angebot für Opel abgegeben worden, heißt es. Die Chinesen hätten der Commerzbank und der Dresdner Kleinwort einen Letter of Intend, also eine Absichtserklärung für eine Übernahme, vorgelegt. Dem Vernehmen nach wird BAIC von der Deutschen Bank bei der Transaktion und auf der industriellen Seite vom bisherigen Kooperationspartner Daimler beraten. Ziel der Chinesen sei es offenbar, mit Opel einen Global Player zu schmieden, schreibt das Blatt.

Angebote für die Europa-Tochter des US-Autoriesen General Motors haben bislang Fiat, der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna und der US-Finanzinvestor Ripplewood abgegeben. Ihre Forderungen nach Staatsbürgschaften bei einem Einstieg liegen derzeit bei vier bis sechs Milliarden Euro.

(Redaktion)


 


 

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