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  • 22.03.2006,
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  • Köln

Opitz-Consulting GmbH – von Visionen, Plänen und realisiertem Erfolg

Mit der Idee „nicht nur zu verkaufen und zu erfinden, sondern auch beraten“ gründete Bernhard Opitz zusammen mit Peter Dix und Rolf Scheuch 1990 das Unternehmen Opitz– Consulting GmbH als Gesellschaft für Organisationsberatung und Durchführung von IT-Projekten.

Heute beschäftigt das Unternehmen, mit Niederlassungen in Gummersbach, Bad Homburg, Hamburg und München 138 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 14,3 Millionen Euro. Mit den Jahren hat es sich zu einem der bedeutensten Oracle – Partner entwickelt und wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Award für die „beste Lizenzumsatzsteigerung“ im April 2005 oder auch mit dem Award für die „Kundenzufriedenheit 2001“.

All das lässt einen an ein hoch - modernes und technologisiertes Unternehmen denken – doch der eine oder andere Kunde wird beim ersten Besuch in der Zentrale des Unternehmens wohlmöglich etwas irritiert sein. Denn das historische Fachwerkanwesen in Gummersbach-Nochen, dass die Geschäftsführung 1995 aufkaufte, erweckt auf den ersten Blick alles anderes als den Eindruck, es handele sich hier um einen fortschrittlichen Betrieb. Doch die Fassade täuscht: Im Inneren wurde alles erneuert und strahlt eine helle und freundliche Atmosphäre aus, was nicht nur auf Gäste einladend wirkt. „Unsere Mitarbeiter sollen zufrieden sein“, erklärt Unternehmensgründer und Geschäftsführer Peter Dix beim Rundgang durch das Gebäude.

 

Neben einem eigenen Fitnessraum und Sauna gibt es auch eine Großküche, die das Herz eines jeden Restaurantbesitzers höher schlagen lassen würde und von wo aus das gesamte Opitz Team vom hauseigenen Koch beköstigt wird. „Wir setzen auf Qualität, die sollen auch unsere Mitarbeiter mitbekommen und nach außen zu den Kunden tragen“, so Dix.

 

 

Der Umgang mit dem Angestellten setzt sich auch in der Unternehmphilosophie fort: bei der Motivation setzt Opitz-Consulting auf umfangreiche soziale Leistungen. Zudem werden die Mitarbeiter mit Weiterbildungen gefördert, Leistungen belohnt und die sogenannten „soft skills“ stark honoriert. „Nur so können wir erfolgreich arbeiten und eine kompetente Beratung gewährleisten“.

Diese Unternehmenskultur und die Beratung, die von Anfang an der Grundgedanke der Betriebsführung war, sind es nicht allein, die den Betrieb seit Jahren so erfolgreich machen; ein eigens erstelltes und in dieser Form einzigartigem Vorgehensmodell, „Solution Engineering for your Business“, mit dem das Unternehmen seine Kunden unterstützt, garantiert individuelle Software Lösungen für seine Kunden. Strukturiert ist das Modellpaket in vier Bereiche, Business Engineering, Apllication Engineering, Schulung und Coaching bis zum Software Service.

„Wir befassen uns mit strategische Fragen“, erklärt Peter Dix diesen ersten Schritt. „Welche Software soll verwendet werden, was ist die günstigste und effektivste Lösung?“ wären solche Fragen, die behandelt werden müssen. Auch das Projektmanagement und die Geschäftsoptimierung gehören zu diesem Punkt.

Der zweite Bereich „Application Engineering“ enthält die Einstellung der passenden Software. Ist die Konzeption umgesetzt, bietet Opitz-Consulting spezielle Schulungen für die Mitarbeiter des Kunden an, um eine fehlerfreie Funktion aber auch Akzeptanz der Systeme zu gewährleisten. Abgeschlossen wird das Projekt mit der Wartung und Aufbesserung der Software, die sich über den gesamten Lebenszyklus erstreckt. „Mit der Wirtschaft und somit den einzelnen Industrien ändert und entwickelt sich auch die unterstützende Software“, erklärt Dix den Zusatzservice des Unternehmens.

 

Eine Bestätigung der hauseigenen Vorgehensweise sieht der Geschäftsführer in der hohen Kundenzufriedenheit und der einwandfreien Funktion der Software: „Bisher musste noch kein einziges Programm von uns zurück gesetzt werden“.

 

 

Ein Qualitätsbeweis, der sich auch in der Unternehmensentwicklung niederschlägt; Opitz-Consulting konnte seinen Umsatz in den letzten zehn Jahren vervierfachen und die Mitarbeiterzahl von 37 auf heute 138 Angestellte ansteigen. Zufriedenstellende Ergebnisse, auf denen sich das Management aber keineswegs ausruht, sondern sich stets neue Ambitionen setzt. So auch der „Plan 200“, der 2003 gefasst wurde. Bis 2008 will die Geschäftsführung ihre Mitarbeiterzahl auf runde 200 wachsen lassen. „Für viele war der Plan damals unmöglich“, blickt Peter Dix zurück, „schließlich bedeutete das einen Anstieg von 50 %.“ Doch Pläne –„egal wie unrealistisch sie sein mögen“ – hält Dix für jedes Gewerbe sehr wichtig: „Sie besitzen eine starke Eigendynamik und verwirklichen sich wie von selbst.“ Mit den angestrebten 200 Mitarbeitern, gleichmäßig aufgeteilt auf die vier Niederlassungen, könnte das Unternehmen dann „hochprofitabel geleitet werden“. Bei einer Teamkapazität von 250 sieht der Geschäftsführer die Grenze jedoch erreicht, an eine Ausweitung ins Ausland mag er aber nicht denken. „Deutschland bietet genug Platz für uns“, so Dix optimistisch. Eine weitere Niederlassung wäre dann der nächste Schritt – oder eben der nächste Plan...

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(KO)


 


 

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