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OSZE-Beobachter prüften vorab Ablauf der Bundestagswahl in NRW

(ddp-nrw). Zwei Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben im Vorfeld der Bundestagswahl die Abläufe und Wahlorganisation in NRW geprüft.

Wie OSZE-Sprecher Jens-Hagen Eschenbacher auf ddp-Anfrage mitteilte, informierten sich zwei Wahlbeobachter im Gespräch mit der Landeswahlleitung über das Wahlsystem und die Details des Urnengangs am Sonntag (27. September). Die Erkenntnisse würden in den Bericht der OSZE zur Bundestagswahl einfließen, der in zwei Monaten vorgelegt wird.

Eingesetzt wurden den Angaben zufolge die Russin Elena Gnedina und der Österreicher Armin Raditsch. Die Politikwissenschaftler führten in den vergangenen Wochen in Nordrhein-Westfalen unter anderem auch Gespräche mit Parteivertretern, Kandidaten und Kreiswahlleitern. Raditsch hatte zuvor unter anderem die Wahlen in Simbabwe oder dem Libanon beobachtet.

Neben Ländern, in denen Demokratien erst seit kurzem existieren, schickt die OSZE auch Beobachter in Länder mit stabilen Demokratien wie die USA oder Deutschland. Ein Einsatz erfolgt jedoch immer nur auf Einladung des jeweiligen Landes, um den fairen und demokratischen Ablauf der Wahlen zu kontrollieren.

(ddp)


 


 

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